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unversöhnlich« Samuel insgeheim David auö dem Stamme3«da zum Gegenkönig. So wurden die letzten Jahre Saulsdurch bürgerlichen Krieg getrübt, zu dem sich noch die Verwüstn«-gen des auswärtigen gesellten. Der unglückliche König, nachdemer gegen die Philister, diese stets wachsamen Feinde Israels,eine entscheidende Schlacht verloren, und in derselben drei seinerSöhne, unter ihnen den edlen Jvnathan, hatte bluten sehen,gab sich den Tod ( 2929 ). Aber wiewohl für David das Wortdes Priesters, der Ruhm vieler Großthaten, und der Eifer seinerzahlreichen Stammesgenossen stritten, hingen dennoch die übrigeneilf Stämme mehrere Jahre lang an Sauls Sohn Jsboseth,bis dieser und sein Feldherr Abner durch das Schwert von Meu-chelmördern fielen, worauf David von ganz Israel als König er-kannt wurde ( 2937 ).
David ehrte den Priester, wurde von demselben geehrt, undstärkte das Königthum durch solche Verbindung. Gleichwohl trafihn, — meist als Folge seiner Fehltritte — mancherlei öffentli-ches und häusliches Unglück. Seine Kinder entehrten sich durchBlutschande und Brudermord; zwei Söhne empörten sich gegenden zu nachsichtigen Vater, der auf seiner Flucht vor Absalvmwohl den geringsten seiner Unterthanen beneiden mochte; und un-ter seinem Volk wüthete des Krieges Geisel und Hunger und Pest.
Abgesehen von streng moralischer Rüge war David ein wei-ser und kraftvoller, und, was die Hauptgestalt seiner Regierungbetrifft, auch ein glorreicher König. Alle feindseligen NachbarnIsraels, Philistäer, Amalekiter, die reichen Edomiter, dieMoabiter und Ammo niter, und viele übrig gebliebene Stämmeder Cananiter wurden besiegt und unterjocht; durch den merk-würdigen nesibenischen Krieg kam ein großer Theil von Sy-rien unter seine Macht, und er gebot von Aegypten bis an denEuphrat und gegen die armenischen Gebirge. Mit TyruSschloß er Handelsverträge, und erhielt von da die Cedern, womiter auf Zebus, (der Burg von Jerusalem, die er den Zebusi-tern entrisse») sich einen Paliast erbaute. Die Gegend dieserStadt ist dürftig bewässert, und weiterhin zum Theil traurigeWüste. Aber die Hofhaltung des Königs zog Meistchen undSchäye und stolze Pracht dahin, während die entfernter» Provin-