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Erster Band. Alte Welt.
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Bald wurde dieses natürliche Band ,durch positive Einsetzun-gen verstärkt. Der Rath der Amp h ikty onen um 2480 — einehellenische Conföderati on, die alljährlich zweimal zu Del-phi und zu Anthela sich versammelte — sodann das Orakelz« Delphi und die olympischen Spiele") gehören hierher.

Als nun dazu kam, daß die Griechen — eine gleichförmigeDenkweise und ähnliche Verhältnisse bewirkten es — allmälig diemonarchische Regierung abschafften, und durchaus unter sich re-publikanische Formen einführten, so entstand hierdurch einneues und mächtiges, gemeinsames Interesse, welches alle Grie-chen zu natürlichen Verbündeten gegen die Könige des Auslan-des machte, und sie zur gegenseitigen Vertheidigung, als zu jenerder Freiheit gegen die Tyrannei, bewaffnete.

Unter der Menge dieser verbrüderten Freistaaten mußten,nach dem gewöhnlichen Laufe menschlicher Dinge, früher oderspäter Einige präponderirend werden, und um dieselben her-nach, als um den gemeinsamen Schwerpunkt, sich die Schicksaleder übrigen drehen. Besondere Zufälle begünstigten den Anwuchsvon Sparta und Athen, später von Theben. Von den In-teressen und Leidenschaften dieser drei, abwechselnd herrschendenStaaten hing — vorzüglich in der folgenden Periode — dasSchicksal aller andern ab, und ihre Geschichte enthält oder ver-dunkelt sodann die Geschichten der übrigen.

Allgemeine Geschichte der Griechen bis zur Gründung der Freistaaten.

Don dieser also gegründeten Verbindung der griechischenStämme kommen schon in diesem ersten Zeitraum mehrere Aeus-serungen vor, und es wirkten dieselben stärkend auf die Verhält-nisse zurück, von denen sie ausgegegangen. Nur diese allgemei-

*) Die olympische» Spiele, welche von Z 2 N 8 an regelmäßig alle vierJahre gefeiert, und auch ordentlich gezählt wurden, dienen daherUir Grundlage der griechischen Chronologie, die jedoch erst vonder 28. Olnmpiade an bestimmt, aber auch später nicht ohne Schwie-rigkeiten ist.