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Nationalsiolzes schuf, manche astronomisch« und physische Mythengemischt, und das Ganze derselben blos dem Aesihetikcr und Phi-lologen wichtig.
Zur Würdigung des welthistorischen Jnteresse's dieser Ge-schichten mag auch ein Blick auf die Charte von Nutzen seyn.^a»z Griechenland, sammt den Inseln des Archipelagus, ist etwasüber 2000 Ouadratmeilen groß. In diesem kaum den fünftenTheil von Teutschland betragenden Flächenraum kommen vielleichthundert Völker unter sogenannten Königen (d. h. Horden unterihren Kaziken) vor. Was können dieselben, bevor sie kulti-vier, und unter sich zu einem größeren Gemeinwesen verbun-den sind, für ein Interesse ansprechen?? — Von ihren erstenSchritten zur Kultur haben wir geredet, laßt uns auch ihre all-mälige Conzentrirung zu Einer Nationalmasse beleuchten.
Griechische Nationalverbiudung.
Hier kommt nun zuerst die weite Verbreitung der Hel-lenen in Betrachtung. Wir sehen dieselben, von einer gemein-schaftlichen Wurzel ausgehend, in vier Stämmen die griechischenLänder erfüllen. Von Hellen's Söhnen, Aeolus und Do-rns, und seinen Enkeln (durch Xuthus) Ach aus und Ionrührt die Benennung jener Stämme, Aeolier, Dorer, Achäerund Jonier her, welche, ungeachtet sie unter sich selbst durchMehrere charakteristische Eigenheiten fortwährend geschieden blie-ben, dennoch zusammengenommen einen Hauptstamm ausmach-ten , der seine gemeinschaftliche Ueberlieferung und Sprache nichtnur als Nationalgepräge und Eigenthum bewahrte, sondern auchden übrigen, vielgetheilten Horden, sie hierdurch mit sich verein-barend, mittheilte oder aufdrang. Diese Kette der gemeinschaft-lichen Tradition, und mehr noch der Sprache, in der sie sichfortpflanzte, mußte die vielen — wenn gleich in ihren Uranfängenverschiedenen, und bunt unter einander gemischten — Griechenhau-sen, mit der Grundmasse des vorherrschenden Stammes, von demie»e ausgegangen war, zu Einer Nation — im Gegensatz derNichtgriechen — verbinden, und aller einheimischen Entzweiung""geachtet, fortwährend zusammenhalten.