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Erster Band. Alte Welt.
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Uebermacht kämpft, in unserm Gemüthe erweckt, lesen wir dieThaten des edlen Aristomenes, des Helden im zweiten meffe-lüschen Kriege (3299). Er vertheidigte das Bergschloß Jra 11Jahre gegen die spartanische Macht, bahnte sich, als durch neueVerrätherei die Festung siel, mit dem Schwert den Weg durchdie feindlichen Schaaren, und gründete mit seinen freiheitliebendenGefährten nach vielfältigen Abentheüern endlich auf SicilischemBoden eine neue Heimath, Messana. — Die übrigen Messenierwurden den He loten gleich gemacht. Vor einem ähnlichen Schick-sal sicherte Arkadien die natürliche Festigkeit seiner Gebirge, undArgos seine entferntere Lage auf einer eigenen Halbinsel, dienur wenige Angriffspunkte darbot. Gleichwohl wurde letztereshart bedrängt, und erfuhr mehr als einmal die Härte und Hin-terlist der spartanischen Kriegsmanier. Vorzüglich war es KönigKleomenes l., welcher durch Ränke und Waffen die Macht La-cedämons also erhob, daß sie als die Erste in Griechenland durch-aus erkannt war.

Geschichte Athens, Solo»,

Wir wenden uns nach Athen, Griechenlands edelster Stadt,an deren Namen sich viele hohe und freundliche Erinnerungenknüpfen. Von Cecrops (2426), ihrem Erbauer, und welcher denersten Saamen der Kultur auf attischen Boden streute, hieß sieCecropia. Thesens (2754) erhob sich zum Haupt aller atti-schen Ortschaften. Das Leben dieses Fürsten, voll von Großtha-ten und Verbrechen, kann als allgemeine Charakteristik der grie-chischen Heroen gelten. Dennoch war bei ihm das Edle vor-herrschend, und das durch ihn erstarkte Athen, dem er die Grund-lage einer republikanischen Verfassung gab, mochte mit gerech-tem Stolz sich die Stadt des Thesens nennen.

Von ihm an mußten die Könige sich mit der Würde desFeldherrn und obersten Richters begnügen. Die gesetzgebende Ge-walt war dem Volke ertheilt, jedoch mit großer Uebermacht desAdels, durch welchen die beiden andern Volksklassen, die Bauernnnd die Gewerbsleute häufig gedrückt wurden. Die Rachfol-