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<dlen Lu e retia, rr schändete, jeden Gatten und Vater kränkte,und sie Vertheidigung der heiligsten Rechte ausrief. Den
stelze» Patriziern, nm deren Ansprüche es eigentlich bei dieserRevolution sich handelte, mochte der tragische Anlaß willkommenst'dn, der ihre Sache populär machte, und ihnen das Volk alsrn williges Werkzeug in die Hände gab- Was aber auch die gc-beinie» Triebfedern dieser merkwürdigen Umwälzung gewesen seyen:nniner müssen wir die Ordnung und Ruhe und edle Mäßigungbewundern, womit bei so aufgeregten Gemüthern die neue Ord-nung der Dinge bestimmt ward (5475). Ohne Blutvergießen, ohne(egend eine gewalthätige Handlung schaffte das souveräne Volkbie königliche Regieruugsforin ab, verbannte Targuins Haus an-ö!oi» — dach sollte sein Privateigenlhum ihm bleiben, — undgab sich rine republikanilche Versaffung.
Geschichte von Karthago.
Gründung Karthagv's.
Der längste und wichtigste, wiewohl an bestimmten Nachrich-ten der ärmste Theil der Karthagischen Geschichte von Gründungder Stadt bis auf die sieilianischen Kriege fallt noch fast ganz indie erste Periode. Er enthält in vier Jahrhunderten (von 5098dis 3504) die allmälige Ausbreitung der Macht Karthagv's inAfrika und in fremden Insel- und Küstenländern, die Festsetzungseiner innern Versaffung, der Grundsätze seiner Politik, seinesHandels- und seines Kriegsst'stems. Die allgemeinen Notizen,die hierüber vorliegen, sind meistens auch für die spätern Zeiten,jene her langwierigen S i cilianilchen (von 5504 bis 3710) unddann der Römischen Kriege (von 3719 bis 3838) giltig.
Hundert und zwei und dreißig Jahre vor Erbauung Roms(3098) ward an der Nordafrikanischen Küste, gegenüber vonSicilien, durch eine Tprische Kolonie, Karthago (Ou-tba-lliul», tz^ Stadt) gegründet. Die Sage nennt die Erbaue-rn, die königliche Dido, welche der Raubsucht ihres Bruders