bei seiner frühen Industrie auch der fremden Kunstwaaren nichtsonderlich bedürfend, scheint nach außen keinen andern als Pas-siv-Handel geführt zu haben. Dem Fremden kam es zu, lang-wierige und gefahrvolle Reisen dahin zu thun, und durch Dar»
bringung von Gold und Silber (der Jndier verlangte wenig An-deres) die indischen Kostbarkeiten zu erkaufen; nur daß ihm et-wa dieselben bis an die Grenze nach bequem gelegenen Stappelstäd-ten entgegen geführt wurden. Gegen Westen waren, nördlich
Baktra, wohin meist die Bewohner von Klein-Tibet oderBelurland die Ceylon (Ta-
brobane) und die gegenüberliegende Küste der vorder» Halb-insel — wohin Phönizier, Babylonier und Araber schiff-
ten — die vorzüglichsten Stappelplcihe. Auch ging aus dem mitt-lern Asien über Prophtalia, Arachotus und Ortaspanaeine Handelsstraße nach den Ländern des Indus, auf welcherman gleichfalls nicht tief in's Innere drang.
Durch diese Kanäle bezog Indien für seine einheimischen Schu-he den Tribut von drei Welttheilen; hochasiatisches (von derWüste Cobi) und äthiopisches Gold, spanisches Silber,arabisches Räucherwerk, babylonische und phönizischeKunstwaaren.
S i n e s e n.
Auch was wir von den Sinesen wissen, ist meist aus ihreneigenen, aber spät bekannt gewordenen Quellen geschöpft. Grie-
chen und Römer kannten Sina nicht. Was sie Serie» und
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marey, und diesesCvchinchina. Bei denSyrern und Ala-ne Dschina nannten. Doch uralt ist das SinesischeReich, wenngleich seine Prahlereien von Jahrimllionen lächerlich sind, und seineEiligen Bücher mehr nur Mythen, astronomische Cykeln und^biloiopheme als Geschichte enthalten. Wuwaug, der mit einerKvlonie von Westen kam (um 2862), war nicht der Stifter dersinesische,, Nation, habe er auch Einfluß auf ihre Kultur geäus-Don der Wüste Cobi oder Schamo — welche zusammen-
Notteck, A. W-ltg. I.