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siegten, vornämlich der Meder ^), an, umgab durch Einführungdes Modischen Hofcerem oniels seinen Thron mit erhöhtemGlänze, und verlieh, durch die Begünstigung der magischenPriesterkaste, Zoroasters Lehre eine gesicherte und erweiterteHerrschaft, auch der eigenen Macht einige religiöse Beschränkung.Der Freilassung der Juden aus der Babylonischen Gefan-genschaft haben wir schon oben erwähnt. Die letzte Scene seinesLebens wird von Tenophon und Herodot so widersprechendals die ersten erzählt.
Noch immer schwoll der Strom der Persischen Macht; siesiegte. Cambyses, welcher dein Vater im Hauptreich gefolgt— sein Bruder, Smerdes, sollte über Baktrien herrschen —brach in Aegypten ein. Eine Schlacht — bei Pelusium — einekurze Belagerung — von Memphis — und in Trümmern lagder Pharaonen Reich. Auch Ammonium in der LibyschenWüste, auch Aethiopien jenseits der todten Steppe gelegen,selbst Karthago im fernen Abendland, sollten dem Perser ge«horchen. Aber von den Heeren, die dahin zogen, begrub einesder Sand, das zweite rieb der Hunger auf, und gegen Karthagoversagte Tyrus seine Flotte. Cambyses erkannte betroffen,daß er nicht allmächtig sey, und wüthete jetzt in Aegypten gegenMenschen und Götter. Daher entstand bitterer Haß in den Ge-müthern der Aegypter wider die Persische Herrschaft, und Aegyp-ten war, so lang das Perserreich währte, fast unabgebrochen derSchauplatz der Empörung.
Nachdem Cambyses seinen Bruder, seine Schwester und Gat-tin, viele treuen Freunde und Diener — mitunter auch Schur-ken, doch selbst diese auf tyrannische Weise — getödtet hatte, soentspann sich gegen ihn eine gefährliche Verschwörung. Die Ma-gier standen an deren Spitze, entweder um ein MedischesHaus, oder einen aus ihrer eigenen Mitte auf den Thron zubringen. Sfendadates, eines vornehmen Magiers Bruder,
») Diese Meder behaupten unter den besiegten Völkern fortwährendden ersten Rang. Auch wurde das Reich gewöhnlich das M «do-pe r fische genannt.