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gab sich fsir Smerdes aus, — als sey er der Hinrichtung glück-lich entronnen — und erhielt, weil man den König haßte, zahl-reichen Anhang. Cambyses, anf dem Zug gegen ihn, stürzteUnversehens in sein eigenes Schwert. Die Perser huldigten demBetrüger (5462).
Aber bald ermannten sie sich zur Rache. Sieben PersischeGroße conspirirtcn gegen den König, und ermordeten ihn (3465).Nach einer merkwürdigen Berathschlagung über die künftige Formdes Reiches, wo die Regierung der Stammeshäupter, und selbstdie eines ganzen, auserlesenen Stammes zur Sprache kam, wurdegleichwohl die Alleinherrschaft beliebt, und die Person des Mo-Uarchen durch's Lovs bestimmt. Es traf den Darius (bei denPersern Darab) aus dem Geschlecht der Achämeni den, desHystaspes (Gustasp) Sohn, und Statthalter in Persien.
Darius Hystaspis. Verfassung.
Darius I. rechtfertigte die Entscheidung seines guten Glücksoder seiner List durch eine weise und kraftvolle Verwaltung. Un-ter ihm erst, wiewohl schon Cyrus die despotische Gewalt desKönigs und das Ansehen des herrschenden Stammes der Per-ser, und unter diesen der Pasargaden, befestigt hatte, bekamdas Reich eine eigentliche Organisation, indem er es in 20 Sa-trapen eintheilte, die Tribute genauer bestimmte, bürgerlich«^ad militärische Gewalten ernannte, und, wozu zwar schon CyrusGrund gelegt, eine regelinäßige Kommunication der Prvvin-mit dem Hvslager durch eine Art von Posten erhielt. Frei-wurde auch unter ihm die Serailregierung, mit allem^erderbniß, was sie für Hof und Volk init sich führt, vollkom-"t«n ausgebildet, und die Nation durch Sclaverei und Weichlich-st entnervt.
Die Persische Verfassung beruhte auf dem Grundsatz (d. h.^>f der unverschämten Anmaßung an einer, und dem verworfenen"Erkenntniß an der andern Seite), daß der König nicht nur^tr, sondern unumschränkter Eigenthümer des ganzen Landessicher Einwohner sey. Hiernach war er über alle Gesetze er-hell, mochte über Personen und Sachen nach Gefallen verfügen.