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Erster Band. Alte Welt.
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chen nebst andern glorreichen Bedingniffen die Befreiung ihrerBrüder in Kleinasien und auf den Inseln erhielten, war eindemuthiges Eingeständniß von Persiens Schwäche. Nur eineHoffnung blieb dein Reiche, welches den Waffenruhm und daSSelbstvertrauen verloren — die Uneinigkeit seiner Feinde; und essah Artaxerxes selbst noch den Ausbruch, und fachte an dieFlamme des großen Peloponnesi sehen Krieges.

Sie wüthete fort unter der ganzen Regierung Darius H.(diolliiis) (3Z60). Er schloß mit Sparta «in Bündniß gegenAthen, uzch sah den Fall dieser Stadt, welche die Sieger derPerser, Miltiades, Themistokles und Cimon gezeugt. In-nere Zerrüttung und fast unaufhörliche Satrapenkriege hindertenden König, das Elend der Griechen vollständiger zu nützen, undso tief sank der soldatische Geist in dem Reiche des Eyrus, daßnunmehr griechische Miethtruppen den Kern der PersischenArmeen bildeten. Daher geschah, daß selbst die feigen Aegyp-ter das Joch abwarfen, und sich bis auf den wilden Ochus un-ter eigenen Königen erhielten, die nur dem Schein nach die Per-ilsche Hoheit erkannten.

Artarerres Mnemon. Darius Codomannus.

Unter Artaxerxes II. und Ul. (Maemon und OcäuH gibt dasReich wieder einige Blicke der Macht von sich. Die RegierungRkliemons (3579), dessen Gaben gerühmt werden, trüben dieRänke der grausamen Pharysatis, der Königin Mutter, dieden jünger» Sohn, CyruS, eine leidenschaftliche Vorliebehegte. Cyrus, von dem unvorsichtigen Artaxerxes in der schondurch Vater erhaltenen Würde eines Satrapen und Befehls-habers der Truppen in Kleinasien bestätigt, erhob die Fahnegefährlichen Aufruhrs, und drang mit einem starken Heer — des-fen Kern in 13000 Griechen unter dem Spartaner Clearchusbestand — bis nach Cunaxa in Mesopotamien. Hier fandCyrus j,n Schlachtgetümmel den Tod von des Bruders Hand.Sein Heer zerstäubte, oder ging zu Artaxerxes über; nur die Grie-nn, (zehntausend zählte noch ihr Schlachthaufe) blieben unbesiegt,

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