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Erster Band. Alte Welt.
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Durst erschöpfte,, Krieger stürzten, kam es zur schrecklichen Ent-scl'eidung. Jenseits und ringsum stand der Feind. Jeyt allge-meiner Angriff. Vergebens suchte Nicias seine Reihen zu vrd->>en; die Athener, in dumpfer Dahingebung, ließen sich schlackten;l'is ihr Feldherr, vom Schmerz übermannt, GvlippuS zu Fußenlank, und nicht um sein eigenes Leben, aber um das Leben seinerunglücklichen Mitbürger bat. Gylippus, erschüttert, hieß die Sei-digen ablassen vom Morden, und schleppte den Ueberrest des akhe-^Üchen Heeres — siebentausend an der Zahl — gefangen nachStzrakus. Die Volkswnth drohte ihnen allen den Tod, undMit Mühe brachten es die gemäßigter» Bürger dahin, daß sieals Sclaven verkauft wurden; aber der redliche Nicias mußtesterben. — Dieß war das Ende einer Unternehmung, die mit soglänzenden Hoffnungen begonnen, und worauf Athen drei Jahrelang seine äußersten Kräfte verwandt hatte! —

Syrakus selbst genoß die Früchte seines Sieges nicht. Eswurde jetzt, heftiger als je, von innern Unruhen zerrüttet. Her-rn vkrat es, der Feldherr, und Diokles, der Gesetzgeber, warendie Llnführer der beiden Hauptparteien. Aber soldatische Machtbehielt endlich die Oberhand über gesetzliche Weisheit, und derGeneral Dhonpsius gelangte zur Herrschaft (3579).

Unglück der Athener. Wiedererhebung.

Alle Schrecken häuften sich jetzt über die Athener. Sie warenahne Flotte und ohne Landheer, ihre Kasse war erschöpft, ihre Bun-besgenossen — vorzüglich Euböa, Chios, Lesbos, Milet —bei der Betrachtung dieser Hilflosigkeit, sagten ihre Pflicht auf, diePeloponnesier drohten in Attika einzubrechen, und nahe beider Stadt selbst hatten die Spartaner Decelia besetzt. Alle Be-rgungen ihrer Feinde wurden von Alcib indes geleitet. Selbstd'e Persischen Waffen suchte er gegen Athen aufzuregen, mäh-end in dieser unglücklichen Stadt eine brausende Gährung war.Und mehreremal nach einander die Form der Regierung, und mitihr Person und Zahl der Machthaber, geändert wurden.

Da zerfiel Alcib iades, bisher die Seele des Spartani-schen Rathes, mit dem König Agis, und ward durch die Der-