Band 
Erster Band. Alte Welt.
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solgung, die ihm solches zuzog, zu dein Gedanken der Rückkehrin'S Vaterland gebracht. Jetzt mäßigte er den Eifer der Satra-pen von Kleinasien, und suchte sie vielmehr zu Gunsten Athensumzustimmen.

Schon längstens hatte man hier das ihm gethane Unrecht he-rein; man rief id» zurück. Ader Er, der sich indessen an dieSpitze der neu ausgerüsteten Flotte gestellt hatte, schlug zuerstdie Feinde in verschiedenen glänzenden Treffe», eroberte die wich-tigsten Plätze am Hellespont, machte eine nneriiiestliche Beute,und zog dann im herrlichsten Triumph durch die Reihen jubeln-der Bürger in die gerettete Vaterstadt. Auch Thrasylus undThrasybulus hatten für dieselbe glücklich gestritten. Spartabegehrte abernial den Frieden, welchen Athen im Siegesrauschtrotzig zurück wies.

Alcib indes führte die Flotte von neuem gegen die Feinhe,an deren Spitze jeht Lysander stand; ein kriegserfahrener, dochzugleich ränkevoller, gewissenloser Mann, der sowohl in öffentli-chen als in Privatgeschäften alle Rücksichten der Ehre und desRechtes der Politik aufopferte. Durch kriechende Bewerbuzzg er-schlich er die Freundschaft des jünger» Cyrus, Stattbalters inKleinasien, und eine reiche Geldhilfe. Alcibiades ging nachJonien, um Subsidien zu erheben. Da wurde während seiner ^Entfernung An tioch u s, sein Stellvertreter, von Lysander geschla- kgen, und Er deshalb von dem wüthenden Volke übermal verur-theilt, und zur Selbstverbannung nach Thrazien genöthigt.Zehn Feldherren, unter denselben Konon, ersetzten ihn. Ein glän-zender See-Sieg hei den Arginusen erhob von neuem denMuth Athens. >

Fall Athens. Lysander.

Endlich, im 27. Jahr des Krieges, gab die Schlacht beiAegospotam.os (Z579) die Entscheidung. Lysander überfielund zerstörte daselbst die Flotte und das Landheer der Athener.Dreitausend Gefangene wurden nach der Schlacht kaltblütig ge-lobtet. Hierauf unterwarf Lysander ringsum die Seeplätze, dienoch Athen gehorchten, schickte alle Bürger desselben dahin zurück» s