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unstät herum; kaum fanden Einige in Tb eben und in Megaraeine kümmerliche Freistätte. Nur Einer (Tberamenes) war un-ter den 3y Tyrannen, der Recht und Menschlichkeit ehrte; erwurde auf Kritias Geheiß zum Tod geschleppt.
In dieser Bedrängniß warfen Einige ihre Blicke auf den längstverbannten Alcibiades. Auch er in der Ferne beschäftigte sichmit Planen der Rettung. Vergebens hatte er die Feldherren a>nAegos gewarnt; jetzt gedachte er den Perserkönig für Athen zubewaffnen; aber Lysanders Wachsamkeit und PharnabazusVerrath erstickten den Anschlag in seinem Blut.
Glücklicher war Thrasybulus, der ahne fremde Hilfe, durchdie Entschlossenheit weniger Bürger, die Befreiung des Vaterlan-des vollbrachte. An der Spitze einer kleinen bewaffneten Schaar,welche Lysias, der Redner, gesammelt, brach Thrasybulusmit andern Verbannten in Attika, schlug die Söldlinge der Ty-rannen, zog in Athen ein. und bewirkte die Absetzung der dreißig.Als aber die Zehnmänner, die an ihre Stelle kamen, nichtbesser verfuhren, und Sparta sich mit bewaffneter Macht derOligarchen annahm, so brachte doch Thrasybulus durch Mutb undKlugheit, und begünstigt durch des Spartanischen Königs Pan-sein ias Mäßigung, die Abschaffung aller Tyrannei zuwege, undzum Trost über den Verlust der Macht, die Herstellung der al-ten Verfassung.
Dieses Ende nahm die Herrschaft Athens, fünf und stebenzigJahre nach der Schlacht bei Salamis, welche ihr den Anfanggegeben. Viel Großes hatte diese Stadt in solcher Zeit vollbracht-Das Reich des Geschmacks und der Weisheit, und damit denRuhm der Hellenen, hat sie auf ewig begründet, die Macht desPerserkönigs gebrochen, und Griechenland — wenn sie gleich selbstes drückte — wenigstens von fremder Herrschaft befreit.
Primat Sparta'«.
Die Geschichte der Spartanischen Uebermacht, von derSchlacht bei Aegospotamos bis zu jener bei Leuktra, stelltuns, in 34 Jahren, eine fast nnabgebrochene Reihe von Freveln,und, bei fortwährendem Glanz der Waffe», das Sinken deS ed'