Band 
Erster Band. Alte Welt.
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gung konnte dieser sich Sparta's nicht bemeistern. Die Athe-uer schloßen einen Bund mit der alten Feindin, und die stolzeSiegerin am Aegos bewilligte Athen die gemeinschaftliche An»Führung. Epaminondas wich im Rückzug dem Heer desJphi-krates aus, und verließ den Pelopounes. Genug hatte er Spartasedemüthigt. Den zurückberufenen Messen irrn hatte er baSLand ihrer Vater wieder gegeben, und von zwei Seiten, durchdas neu erbaute Messene und durch den starken WaffenplatzMegalopolis (in Arkadien) die Lakonische Macht für dieZukunft bedrängt.

Epaminondas und Pelopi das wurden bei ihrer Rückkehrvor ein Blutgericht gestellt, weil sie die Gewalt über die vornGesey bestimmte Zeit geführt. Mit Mühe entgingen sie der Ver-urtheilung. Jetzt war sechs Jahre hindurch eine Art Waffenruhein Griechenland. Pelopi das indessen, von den Völkern Thes,saliens gerufen, that mehrere glänzende Züge gegen Alexan-der, den Tyranven von Pherä. Aber auf dein letzten fand erden Tod. Früher hatte er in Macedonien eine Thronstreitig-keit durch sein Machtwort geschlichtet. Bei dieser Gelegenheitwar der junge Philipp als Geisel nach Theben gebracht worden.Durch den Umgang mit Epaminondas bildete sich dort daSGenie dieses Prinzen aus, welches später für ganz Griechenland,und insbesondere für Theben, so verderblich wirken sollte.

Eine Fehde zwischen Tegea und Mantinea veranlaßte jetzteinen neuen Zug des Epaminondas in den Peloponnes. Inder Nähe von Mantinea wurde die denkwürdige Schlacht ge-schlagen, welche über Thebens oder'Sparta's Größe entschei-den sollte ( 3631 ). Epaminondas vortreffliche Schlachtordnung"rang den Sieg. In dem Augenblick, als er ihn festhaltenwollte, traf ihn ein feindlicher Speer. Man trug den Sterben-den in sein Gezelt, und als er vernommen, daß sein Schild ge-bvrgen, und der Feind geflohen seh, da zog er das Eisen freudigaus der Wunde, und die Heldenseele entfloh. So starb der „Er-ste der Griechen," nach Cicero's Urtheil.