zwischen den Griechen zu Stande. . Pur Theben wurde davonausgeschlossen.
Das ganze Gewicht der Spartanischen Macht fiel nun ausdasselbe; ein starkes Heer unter dem König Kleoinbrotus brachin Böotien ein, aber die Schlacht bei Leuktra (3613), wo mitviermal kleinerer Macht Epaminondas und Pelopidas einenglänzenden Sieg errangen, endete Sparta's verhaßt« Herrschaft.
Epaminondas und PelopidaS. Thebens Grsße.
Theben hatte bis dabin eine sehr untergeordnete Rolle ge-spielt. Außerhalb war es fast ohne Einfluß, innere Zwietrachtfraß seine Kräfte auf, und ohne Scheu trat ihm Sparta auf denNacken. Da erschienen zwei Männer, Pelopidas und Epami-nondas, befreiten, erhoben ihr tief gefallenes Vaterland, schlich-teten den Bürgerzwist, errangen den anerkannten Primat überdas Böotische Volk, bildeten dessen Jugend zum wohlgeordnete»Schlachthaufen, schufen näher um sich eine unüberwindliche Hel-denschaar (die heilige Schaar der 300 Thebanischen Jünglinge,welche die klug genährte, patriotische Begeisterung, durch Ruhmbe-gierde und schwärmerisches Freundschaftsgefühl erhöht, insgesammtzu Helden machte), und dann — mit gewaltigen Schlägen —stürzten sie die gefürchtet« Herrschaft Sparta's nieder, gabenThessalien, gaben Macedonien Gesehe, und machten denThebanischen Namen über ganz Griechenland groß. Als sieaber dieses vollbracht, und ihre — durch ein strenges Geschick zusehr verkürzte — Heldenbahn glorreich erfüllt hatten: da erwäckteTheben von dein stolzen Traum der Herrschaft, und seine Größesank, wie ein Gebäude, dessen Grundpfeiler gewichen, in sich selbstzusammen.
Nach der Schlacht bei Leuktra fiel Epaminondas mitgroßer Macht in den Peloponnes. Sparta, welckes kurzvorher noch weithin geboten, konnte jetzt kaum seine eigenen Mauernvertheidigen. Die Blüthe seiner Jugend war getödtet, und dieunterjochten Völkerschaften, die Bundesgenossen, fielen ab. Indiesem Sturm bewies sich Agesilaus als Held, würdig, gegenEpaminondas zu streiten. Mit aller Kriegskunst und Anstren-