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Besteigung Philipps das Ziel seines StrebenS, welches er mit un-erschütterlicher Beharrlichkeit »nd vieljähriger, nie ermattender,Arbeit verfolgte, und endlich erreichte. Abwechselnd Schmeicheleiund Drohung, List und Gewalt, Gold und Eisen anwendend,wußte er die Griechen selbst als Werkzeug zum Verderben derkrieche,, zu gebrauchen. Mit den Schuhen einer Stadt erkaufte^ sich Anhänger in der zweiten, mit dem Blute des einen Vol-die Unterjochung deS andern, und als in dem herabgewürdig-te», entzweite», verrathene» Griechenland noch einmal die Flam-»le des Gemeingeistes, durch dringende Noth geweckt, emporlo-derte, noch einmal das Losungswort „Vaterland und Freiheit"in der Griechen Reihen tonte, da zertrat sie die sieggewohntePhalanx in Chäronea's leichenvollem Feld (3646).
Mit dieser Katastrophe beginnt die Herrschaft Makedoniens.Mit seiner Geschichte ist jetzt auch die griechische verbunden.
Makedonische Geschichte.
Aelteste Geschichte.
Die älteste Geschichte Makedoniens, sv wir des benach-barte» Thrakiens, ist dunkel und wenig interessant. Die Kul-tur, welche sehr frühe hier gedämmert — Orpheus war ausThrakien — verlor sich wieder, und Jahrhunderte laug herrschtevöllige Barbarei. .In Makedonien sollen, als Karanus, einHeraklide, von Argos dahin zog, und in Edessa sich festsetzte(5170), gegen 150 Horden herumgeschwärmt seyn. Seine Erobe-rungen bildeten »ach der Sage die Grundlage eines Reiches,Elches schon durch Perdikkas, seinen Urenkel (5271), ansehnlichvergrößert wurde, und bis zur Römischen Herrschaft — 650Jahre dauerte. Darius Hystaspis unterwarf sich Macedonienu»d Thrakien auf seinem Septischen Zuge. Beide Länder wurdenwieder frei durch die Siege der Griechen. Die Kolonie» dieserätzten vermehrten die Bevölkerung und den Flor. Perdikkas H.(5548) nahm, auf kluge Weise, Antheil am Peloponne fischen