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zusammengeraffte Peloponnesische Kriegssthaar wurde bei Mega«lopolis (3654) zerstäubt, und Agis getödtet.
Es war eine geheime Gäbrung in den griechischen Städten.Die erlittene Schmach schien einige Funken des alten Geistes ge-weckt zu haben. Die Menge war fast allenthalben für die Frei-heit, die Reichern und Vornehmeren für Macedvnien, oder doch-für kluge Mäßigung und Fügung in die Zeitumstände. Da er-scholl die Nachricht ron Alexanders Tod, und die Griechen, mitfast einmüthigcm Enthusiasmus, ergriffen die Waffen. Nur Böo- ^tien und Sparta, die noch von frischen Schlägen bluteten,dann Achaja und Argos, durch die Makedonische Besatzung i» jKorinth bedroht, blieben ruhig. Demosthenes Reden ertön-ten überall, und vergrößerten den Brand. Athen war an derSpitze, Leosthenes Feldherr. — Es schienen die Zeiten desThemistokles zurück zu kehren. Antipater, mit aller Macht,die er sammeln kann, eilt herbei, wird geschlagen, und in Lam inbelagert. Leonnatus führt ein Hilfsheer aus Asien herüber,und verliert Schlacht und Leben (3662). Athen ist voll Jubel!nur Phocion, tiefer in die Lage der Sachen blickend, weissagt ,Unglück. -
Auch war bereits Leosthenes vor Lamia geblieben, undKrater us mit vielem Kriegsvolk zum Entsatz der Festung her- !angerückt. Die Griechen erlitten eine blutige Niederlage, undAntipater, so schlau als tapfer, trennte den Bund, und schriebden einzelnen Staaten die Friedens- oder Unterwerfungspunktevor. Athen insbesondere drang er — wie einst Lysander--eine aristokratische Regierung auf, und forderte die Ausriefe- -rung der Volksführer. Unter denselben warDemosthenes, der, ^als er auf der Flucht eingeholt ward, einen freiwilligen, des Red-ners der Freiheit würdigen Tod nahm. Phocion, der Vermitt-ler dieses Friedens, kam an die Spitze der Regierung.
Antipaters Tod gab das Signal zu neuen Stürmen. Den»Polysperchon, sein Nachfolger, bemerkend, daß die von Anti-pater eingesetzten aristokratischen Gewalten meist an dessen SohnKassander hingen, erklärte sich für die demokratische Parteiwelche nun in vielen Städten, wiewohl unter heftigen Stürmen,