Band 
Erster Band. Alte Welt.
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Nicht weiser gemacht dnrck sein früheres llnglück, nistete si»stDenietrius zu neuen Eroberungen, und verlor darüber Maeedo-nie». Verziveistungsvoll thut er jeyt einen Einfall in Kleinasie"wurde von Seleukus, seineni Schwiegersohn, zur Uebetgabe genö-thigt, und starb nach dreijähriger, jedoch leichter GefangelU'chast(3690). Wenige Fürsten sind durch Charakter und Schicksal stinteressant als er» ,

Lysimachus und Pytrhus zankten sich um Macedoniest,Der Erste siegte. Ader in Folge von häuslichen Zerwürfnisse»', ^worein Seleukus Liikator sich mischte, entstand Krieg widekdiesen, und es lieferten sich in dein Gefilde von Korupedion dst§Heiden einzig noch lebende» Generale Alexanders — einer 77, dstandere 80 Jahre alt — eine blutige Schlacht (3702), Lhsimacknsverlöt sie mit dein Leben. Seleukus, im Begriff, die HerrschaftAsiens mit dem Thron Macedoniens zu vereinbaren, wurde durstden ägyptischen Prinzen Ptoleniäus CeräuNus ermordet.

Dieser blieb, nach zwei Jahren, in der Schlackt gegen eststUngeheure Schäar von Galliern, die unter Belgius in's La»stgefallen waren. Ein anderer Haufe stand unter Brennus. (fs ^war ein unerhörter Schrecken und eine grenzenlose Verwüstung!Man weiß nicht, was die Veranlassung dieser merkwürdigen Aus'Wanderung gewesen. Die Gallier, Nach abermaligen Siegen, nistschwer vorn Raube, richteten jept ihren Zug gegen Griechenland/und drangen unter blutige» Gefechten bis Delphi, wo ihnen diereligiöse und patriotische Begeisterung der Griechen eine fürchter-liche Niederlage beibrachte (5708). Brennus, in Verzweiflung»gab sich, mit vielen stines Heeres, den Tod. Der Uebevrest desGallier ging nach Thrazien, von da nach Kleinasien, septs ^alidort sich fest, und gab dem eroberten Lande den Namen Ga-la t i e».

Antigvnus Gonnatus und sein Haus.

Auf den erledigten Thron Macedoniens schwang sich jehkAntigonus von Gonni, Demetrius, des Städtebezwingers/edler Sohn. Maeedouien, von anhaltenden Drangsalen erschöpft/und von frischen Wunden blutend, empfing ihn als Netter (3706)»

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