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führte den Krieg nicht glücklich, und warb daher bei Philippum Unterstützung.
Philipp leistete die Hilfe, und mit gutem Erfolg. Er führteden Krieg meist nach den Rathschlägen des Aratus, welcher zurzweiten Rolle tauglicher als zur ersten schien. Aber die freimü-thige Vertheidigung der Rechte seines Vaterlandes machte ihndem König verhaßt, und dieser vergiftete ihn.
Nach Aratus wurde Philop innen Achäischer Strategus!ein Mann, der für sein Vaterland war, was Epaminond a§für Theben gewesen. Auch hatte er sich diesen Helden zum Vor»bild gewählt, und war der letzte große Grieche. Der Krieg ge-gen die Aetolier wurde erneuert (3772), und Philipp zwang sie,obschon auch Rom mit ihnen verbündet war, zum nachtheiligenFrieden (3778).
Macedonienund Griechenland, von Rom unterwerfe»'
Die Einmischung Roms änderte plötzlich alle Verhältnisse-Aber wie daraus einerseits durch Schlauheit und GewissenlosigkeitRoms, anderseits durch Unklugheit und Entzweiung Macedonieissund Griechenlands, das Verderben der beiden letzten hervorge-gangen, muß seine umständlichere Erzählung in der Römische»Geschichte finden.
Nur summarisch möge hier bemerkt werden, daß Philipp,welchen die Römer während des zweiten Punischen Krieges durchtrügerische Aeußerungen der Friedensliebe hingehalten, bald nachdeßen EndigUng die Schwere ihres Armes empfand, und nach derbei Cynvscephalä erlittenen Niederlage sich zum härtesten Frie-den bequemen mußte (3788); daß später sein Sohn Perseus b>»Ppdna (3816) ein noch schwereres Loos erfuhr, und endlich i»einem dritten Kriege, welchen AndriskuS erhob, Macedonie»zur römischen Provinz gemacht ward (3835). Weiter, daß vo»den Griechen zuerst die Aetolier — als zum Lohn für dieleisteten Dienste — gleich nach dem Syrischen Kriege zur U»*terwerfung gezwungen (3795), die Achäer aber, welche laüjssZeit unter des vortrefflichen Philopömen, und, nach desse»