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Erster Band. Alte Welt.
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herrühren, daß in alter Zeit meist Assyrien n»d Medienüber dasselbe geherrscht, und auch die Persische und Mac« do-rische Hoheit — ungeachtet der einheimischen Vasallenkönige —sich darüber erstreckt habe.

Von Syrien, welchem bei der Zertrümmerung de- Alexan-önschen Reiches Armenien zugefallen, riß sich dasselbe »achAutiochs ül. Unglück bei Magnesia, unter seinen StatthalternArtaxiaS und ZariadreS (dieser in Klein», jener in Groß-er,neu ie„), loS (3794), und behielt durch de» ganzen Zeitraumeigene Beherrscher, aus deu Häusern jener Empörer. Die Klein-Armenischen Könige waren meist von Rom abhängig (ja ihrLand wurde unter Kaiser Vespasian eine römische Provinz);aber unter den Großarmenischen spielt Ti graues l. (3889) eineMerkwürdige Rolle. Er herrschte auch über Kleinarinenien,Kappadocien, Syrien, Cilicien, und nannte sich Königder Könige. Aber der Krieg Mithridats, seines Schwieger-vater-, riß ihn in's Verderben. Ihm und seinen Nachfolgernblieb nichts als das eigentliche Armenien, und eine gefahrvolleLage zwischen den beiden Hauptmächten, Parthien und Rom.Beide betrachteten diese Provinz als Vormauer, und strebtennach deren Besitz. Um kein Land in der Welt ist so hartnäckiggestritten worden. Nach langem, blutigem Wechsel der Römi-schen und Parthischeu Hoheit übergab 412 nach Christi Ge-burt TigramS Vl. sein Land den Persern (denWiederherstellen,ber Parthischen Macht), aber endigte auch dadurch den schreckli-chen Kainpf nicht.

Judäa. Die Makkabäer.

Judäa, wiewohl neben den Hauptmächte» politisch unbe-beutend, zieht doch auch jetzt noch durch eine ganz eigenthümlicheMerkwürdigkeit den Blick auf sich.

Die Erlaubniß, welche CyruS den Juden zur Rückkehr in'sLand ihrer Däter gegeben (3455), benutzten nur 42 ,OM Personen;b>e übrigen — und zwar die Reicher» — zogen ihre neue Ausied-^'"g in Babylonien der verödeten Heimath vor. Jene, unter