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Beinamen Makab „der Hammer." Auch wird eS das Asmo-»äische — wovon mehrere Deutungen vorliegen — genannt),Und Simon erhielt (3841) unter dem Titel eines Ethnarchen(Fürsten) die völlige Befreiung von dem bisher bezahlten Tributund der Seleucidischen Herrschaft. Sein Sohn Hyrkan befestigteabermals gefährdete Freiheit, und verstärkte seine Macht durchUnterwerfung der Samaritaner und Jdumäer.
Die Nachfolger dieses tapfern Fürsten nannten sich Könige;auch wurde bei der schnell steigenden Bevölkerung des durch glück-liche Kriege fortwährend erweiterten Landes die Macht so großals z„ Davids und Saloino's Zeit, der Reichthum der Haupt-stadt noch größer. Aber der Kampf der Pharisäer und Sät»ducäer, zweier unversöhnlicher, anfangs bloß religiöser, dar-auf auch politischer Parteien, erfüllte den Staat mit beständi-ger Zerrüttung, und Roms schwellende Größe ließ bald keineHoffnung der Selbstständigkeit mehr.
Zwietracht im königlichen Haufe beschleunigte den Ruin. DerStreit zweier Bruder, Hyrkan und Aristobulus, um die Kroneveranlaßte durch Unterstützung der Römer die Erhebung desJdu-mäers Antipater, Hyrkans gleich staatsklugen als tapferenMinisters. Er vererbte die Macht auf seinen Sohn Herodes.Dieser besiegte mit römischer Hilfe die Parther, welche Aristo-bulus Sohn, Antigonus, auf eine blutige Weise zum Herrnvon Judäa gesetzt hatten, und diesen Nebenbuhler selbst, und be-ststigte dergestalt über den Trümmern des Asmonäischen Hau-(es seme, des Jdumäers, Herrschaft (3947). Jedoch nur durchRömer Gnade war er König, und sonach in Judäa nurloch Name eines Staates übrig.
m. A e g y p t e n.
Dir erste» Ptolemäer.
Was uns im vorigen Zeitraum zur Geschichte Aegyptens hin-gst, die Eigenthümlichkeit seines Volkscharakters, und die beson-