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^piphanes jene wichtigen Länder. Damals schien Aegyptenverloren. Die Vormundschaft Roms, welche die Aegypter für'hren minderjährigen König erbaten, rettete das Reich; und auchspäter, als EpiphaneS gleichfalls unmündiger Sohn, Philome-(3805) gegen Antiochus Epiphanes in gleicher Gefahrschwebte, trieb der Römer Machtwort den Sieger zurück. Vonlrht an konnte das bereits gestürzte Syrien Aegypten nicht mehrgefährlich seyn.
Aber dafür nahmen die Verhältnisse mit Rvin einen gefähr-licheren Charakter an. Die Ptolemäer, als Schützlinge derMonier, hatten ihre Unabhängigkeit verloren, und mochten der völ-ligen Unterjochung nimmer entgehe». Schon um 3900 wurde Cy-renaica und 3926 Cypern, welche Länder Aegyptischen Prin-zen gehörten, zu Römischen Provinzen gemacht — und der folg-same Aulctes zum König Aegyptens gesetzt.
Auletes Sohn, Dionysius, der mit seiner Schwester Kleo-Vatra gemeinschaftlich regieren sollte (3933), verdrängte dieselbe.Er ermordete den großen Pompejus, seinen und seines VatersWohlthäter, damit er des Pharsalischen Siegers Gnade gewänne.Cäsars Edelmuth und die Reize der Kleopatra vereiteltenUme Hoffnung, und Dionysius verlor im Krieg gegen Cäsar,welcher für Kleopatra gesprochen hatte, sein Leben. Sein jünge-rer Bruder Ptolemäus XIII., das Kind, mit welchem jetztKleopatra den Thron theilen sollte, ward von derselben vergiftet.Nach Cäsars Tod trug auch Antonius die Fesseln dieser Buh-leri„. Die umschränkte Herrschaft, welche sie zehn Jahre langüber den letzten übte, war die Ursache seines Verderbens. Nach-Oktavian bei Aktium gesieget, gaben sich Antonius undKleopatra den Tod, und Aegypten wurde eine Römische Pro-(3954).
IV. Kleinere Reiche.
Es ist hier von Thracien, Pergamum, Dithynien, Pa-phlagonien, Kappadocien, Galatien, Pontus, EpirnsRhodus zu reden.