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Erste Kriege der Republik.
Der vertriebene Tarquinius, durch einen geheimen Anhangl» Rom selbst- Und durch die auswärtigen Besitzungen seinesHauseS stark, versuchte dreizehn Jahre lang, durch List und Ge-malt, die Wiedereblangung der Herrschaft. AlleS schlug fehl.Die Verschwörung wurde entdeckt, und unter den Theilnehmer»derselben auch des Konsuls Brutus Söhne auf den Befehl dc*luinäturlichen Vaters, und vor seinen Augen, schmählich getödtet.Deb Schreckensmann selbst fiel im Treffen gegen die Tar qui-ttier, welches gleichwohl keine Entscheidung gab.
Gefährlicher war der Angriff des Lucumo von Clusi u m, Por-senna, welcher mit großer Macht und ungewarnt herbei kam,seinen Freund TarquiNitis wieder einzuführen. Der Heldemmithder Horatius Cocles und Mudius Scävola rettete — wie2s heißt — die Stadt.
Viele andere Kriege folgten- meist gegen lateinische Städte,Welche den bedrängten Zustand Roms zur Wiedererlangung derSelbststästdigkeit zu nützen vermeinten, und überhaupt gegen alleNachbarn, geringfügiger Grenzstreitigkeiten wegen. Die Latei-Ueb, stach ihrer Niederlage am See Regillus (3487), kehrtenzur Anerkenntnis; der Hoheit Roms zurück. Die übrigen Völkerwurden gleichfalls besiegt, und erhielten einen mehr oder minderharten Friedest.
Innere Streitigkeiten. Fortschritte der Demokratie.
Wir wenden uns zu den einheimischen Dingen. Die Rivali«mt der Patrizier und Plebejer ist der Punkt, um welchen sichher wichtigste Theil von Roms innerer Geschichte dreht. DieAbschaffung des KönigthuinS war unmittelbar bloß den Patriziernbortheilhaft gewesen. Sie hatten ohnehin, als die Reichern,selbst j„ Eenturiat-Comitien (s- oben) die Oberhand- und nurdie Vermittlung des Königs schützte bisher die Plebs gegen ib-wn Druck. Nunmehr aber traten an die Stelle des Königs zweijährlich z., wählende patrizisehe Konsuln. Bei solchem Zuwachs"u Macht behaupteten die Patrizier nicht nur ihre alten, schon*w» Romnlus Einsetzung, d. b. von der ursprünglichen, Zerfas-