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^ wurden alle Parteien vereinigt oder zum Schweigen gebracht, die^ Karthager mit starrem Arme zurückgehalten, Ruhe, Wohlstand,
" Gedeihen durch weise Anordnungen gesichert, Künste und Wissen-
" schasten glänzend emporgebracht.
'' Unter eben diesem König erhob sich der verhängnißvolle Krieg
u Zwischen Rom und Karthago, und Sicilten wurde dessen vor-ck iüglichster Schauplatz,
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-- Zeitraum der Punischen Kriege.
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^ ErsierPunischerKrieg.
n Zwischen Rom und Karthago hatte bis dahin nur geringer
n Verkehr bestanden. Doch lesen wir bei Polyb iu s von zwei Han-
r delstraktaten, welche zwischen beiden, der erste gleich nach Ver-
n treibung der Könige, der zweite nni 3636 , noch vor den Samni-
i- tischen Kriegen,' geschlossen wurden. Und bei dem Kriege gegen
r Pyrrl,us waren beide Staaten natürlich Verbündete,
s Jetzt aber, da Unteritalien den Römern gehörte, entstan-
den nähere Verhältnisse, unmittelbare Berührungen, und daherwiderstreitendes Interesse. Wie hätten die Römer nicht lüsternNach Sicilien blicken sollen, der Kornkammer für ihre Stadts Zeiten des Mangels, nach einer Insel, welche die Natur selbst,
a die sie „ur durch einen schmalen Kanal von Italien trennte, zu
einer Zugabe dieses Landes bestimmt zu baben schien? — Und- dagegen Karthago, wie konnte es gleichgültig die wahrscheinlicht Nahe Konkurrenz eines neuen Rivalen betrachten, um ein Besitz-
l) thmn, wornach es selbst schon seit vielen Geschlechtsaltern gerun-
) üe», n,,d dem es so manches Opfer schon gebracht hatte? — Hier
' ^eß sich ferne Ausgleichung denken. Früh oder spät war der Krieg
? Unvermeidlich. Gleichwohl war der von Rom gewählte Anlaß' des Krieges schändlich.
^ Ein Haufe Kampanischer Kriegsknechte, die dein Tyrannen
' Agathokles gedient hatten — mit frechem Stolz nannte» sie