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Erster Band. Alte Welt.
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sich Ma inertiner, Marssshne — war von den Bürgern Mes-sn na's in Dienste genommen worden. Sie mordeten ihre Dienst-Herren, und setzten sich in den Besitz der Stadt. Zur Rache die-ses empörenden Frevels hatten sich die alten Erbfeinde, Kartha-go und Syrakus, vereinigt, und belagerten Messana. DieMamertiner baten Rom um Hilfe. Rom gab sie. Zwar erhobder Senat einige Bedenklichkeiten; aber daS Volk auf den Ko»mitten beschloß die Hilfeleistung (3720), und begann den 24jäh-rigen Krieg. Bei dem Ausbruch desselben mochte Rom an 300,000waffenfähige Bürger zählen.

ES gingen Truppen der) Römer nach Sicilien über, und be-setzten Messana. Nach der Erzählung ihrer Schriftsteller ließ dannHanno, der Karthagische Feldherr, alle Italienischen Miethlingein seinem Heere todten, worauf der Konsul Appius Claudiusmit stärkerer Macht über die Meerenge setzte, die verbundenenKarthager und Sprakusaner schlug, und Messana befreite. Wich-tiger als dieser Sieg war der ihm folgende Uebertritt Hiero'sauf die Seite der Römer. Seine treue Hilfe erleichterte ihnendie Eroberung des Karthagischen Siciliens, und gab zum vorhin-ein dem Krieg die Entscheidung. Doch war dön Römern zurVerfolgung ihrer Vortheile eine Seemacht nöthig. Nach demMuster einer gestrandeten, feindlichen Galeere, so lesen wir, bau-ten sie eine Kriegsflotte, ersetzten durch sinnreich erfundene Ma-schinen zum Entern, was ihnen an Seetakttk fehlte, imd errangenunter Duillius einen herrlichen Sieg (3724). Jetzt führten siezugleich in Sicilien, Sardinien und Corsika Krieg,

Ein neuer Sieg bei Ecn o m os öffnete den Weg nach Afrika.Regulus ging dahin (3728), mit ihm der Schrecken, bis vordie Thore Karthago's. Aber Lantippus, der Spartaner, derdas Karthagische Heer führte, schlug ihn, und nahm ihn gefan-gen. Von jetzt an, durch einige Jahre, folgte ein Unfall demandern. Mehrere Flotten nach einander wurden durch Sturmoder Feindesgewalt zerstört; insbesondere jene, welche der ver-messene Claudius Pulcher führte (3733). Dennoch verwarfRom alle Friedensanträge, und setzte den Krieg zu Land, baldauch zu Wasser, wieder fort.

Beide Staaten waren jetzt äußerst ermattet: die Erbitterung