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er seine Augen auf Spanien, daS reichste Silberland und dieHeimath der tapfersten Streiter. Ohne Auftrag des StaateS ginger mit einem ihm ergebenen, durch frühern Krieg in Numidie»wohlgeübten Heer über die Meerenge dabin. Seine glänzendenErfolge in Unterhandlungen und Schlachten bewogen das Volkzur lauten Billigung und eifrigsten Unterstützung seiner Eutwürfe-Aber ein ansehnlicher Theil des Senates, Hanno den Großen,HamilkarS Nebenbuhler im Ruhm, an der Spitze, fürchtete diehierdurch bewirkte Vergrößerung der Macht des populären H"'milkar. Diese aristokratische Opposition gegen daS durchVolks gunst mächtige Barci nische Haus wurde die Quelle ästetfolgenden Faktionen, und sonach die Grundlage des Verderbesvon Karthago.
In nenn Jahren schon hatte Hamilkar einen großen Thestdesselben Spaniens unterworfen, um welches die Römer nach'mals zweihundert Jahre kämpften. In einer Schlacht mit de"Lusitanern fiel der große Mann (3756). Sein Eidam, Asdr"'bal, hatte gleichen Erfolg. Er baute zu seinem HauptwaffenplaöNeukarthago (Karthagena), daS mit dem alten an Prachtzu wetteifern schien, und vermochte viele spanische Häupter Z"^freiwilligen Unterwerfung. Rom, neidisch und besorgt, droh^mit Krieg; da versprach Karthago, dessen Plane noch nicht reifwaren, seine Waffen nicht über den Ebro zu tragen, und auchim Süden desselben Sagunt nicht anzugreifen. Asdrubak, »achachtjähriger, glorreich geführter Gewalt, fiel durch Meuchelmord-Jetzt rief das Heer den jungen Hannibal, des großen Barc^Sohn, zum Feldherrn aus; der Senat bestätigte die Wahl,so trat dieser Held, einer der allerinerkwürdigsten in der Geschich^' jauf den Schauplatz.
Die Römer hatten nach geschlossenem Frieden mit Karthago«loch mit verschiedenen abtrünnigen Bundesgenossen zu kämpst'"' !Darauf schlössen sie den Tempel des Janns (5754), zum erste"' smal seit Numa's Zeit; aber nur kurz, und nie wieder bis A"'gustus. ^
Die Jllyrier waren Rom durch Seerauberei beschwer»^gefallen. Ein zweimaliger Krieg gegen ste verschaffte den Könnt"