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ten Heer zog «r, die kriegerischen Völker Spaniens niederwer»send, an die Pyrenäen, überstieg deren finstere Scheitel, drangdurch Gallien, das von streitbaren Horden wimmelte, setzteüber den wild schäumenden Rhodan, und kam an das Alpen«gebirg. Ueber dasselbe ging sein kühner, erstaunenSwürdigeonach der Natur der Hindernisse und der Hilfsmittel fast unbegreif'licher Marsch in das Land der Tauriner, deren erstürmte Vest^(Turin) ihm den ersten Stützpunkt in Italien gab.
Mit 59,000 Mann war Hannibal über die Pyrenäen ge«gangen. Als er in Italien ankam, blieben ihm noch 20,900 Man»Fußvolk und 6000 Reiter. Damit griff er Rom an, das, naä)Polybius, über 150,000 Bürger in den Waffen hatte, und i»ganz Italien überhaupt an 800,000 Streiter zählte.
Aber Hannibal hoffte auf die Hilfe der mißvergnügten it»'li scheu Völker, zumal der kaum besiegten Gallier, welchen ekdurch schnelle Siege den Muth zur Empörung einzuflößen gedachck-Alsv zog er rasch hinab an den Tessino, schlug allda den Ko»'sul Corn. Scipio, welcher aus dem jenseitigen Gallien,Hannibal ihm ausgcwichen, eilig zurückgekommen war, in ei»ckersten Schlacht; bald darauf an der Trebia ihn und Sempranius, den andern Konsul, auf entscheidende Weise; endlich a>»Trastmenischen See (Uago 61 Perugia) in Hetrurien, wohin etdurch einen mühevollen Marsch durch die Appen innen gega»*gen, den vermessenen, neuen Konsul Flaminius (5767), fastVernichtung des Römerheeres. Jetzt treten die Gallier me>^auf seine Seite, die Bundesgenossen wanken, Rom, erschüttert <aber nicht verzagt, wirbt neue Legionen, und ernennt eint»Diktator.
Dieser, Q. Fabkus Maximus, ein wohlerfahrener, ^dächtlicher Mann, erkannte in dem Ungestüm seiner Vorgangsdie Ursache des Unglücks. Daher vermied er die Schlacht,zeigte seine Kunst in Märschen und Stellungen, womit er de"'im fremden Land mit vielen Nachtheilen ringenden Feind hinhü'^ermüdete, erschöpfte, und seinen frisch geworbenen Truppen m'M'"Muth und Uebung gab. ^
Für's folgende Jahr (5768) wurden Konsul» gewählt,weise Paulus Aemilius und der tollkühne Terentius Varr^'