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Römcrkrieg gelernt, auf den von ihm selbst gebahnten Wegennach Italien ziehen; frische Truppen sollten aus Afrika nachHispanien gehen. Aber der Lauf des KriegeS daselbst hindertedie Erfüllung dieses Planes bis in's neunte Jahr nach der can«nesischen Schlacht, und Hannibal blieb diese ganze Zeit über ausdie Hilfe beschränkt, welche sein eigenes Genie theils in der Näh^beiden Italischen Völkerschaften, theils auswärts in SicikieNund Macedonien durch Unterhandlung und Bündniß zu finde»wußte.
Eine kräftigere Hilfe fand Rom in der Weisheit feinesnates, in dem standhafte» Muth der Bürger und in Scipio'öHeldenseele. Rom, so oft verwerflich und hassenswerth durch de»Mißbrauch des Glückes, erscheint als ehrwürdiges Vorbild »'Zeiten der Noth. Das Unglück bei Cannä schien dessen Kräfteverdoppelt zu haben. Von diesem Augenblick wandte sich detSieg. Marcellus, bei Nola, überwand Hannibal zum erste»'male, und Rom hatte Kräfte genug, um noch außer ItalienSicilien, Sardinien, Matedon ien und Spanien st'streiten.
In Sicilien hatte Hiero mit unverletzter Treue Ro»^ ,Partei gehalten. Als er starb (3769), trat Hieronymus st"'Enkel auf Karthagische Seite. Er wurde in einer schrecklich"'Empörung mit allen Kindern und Verwandten des großen Hst^ !ermordet. Gleichwohl behielt die Partei Karthago's die OberhautKrieg mit Rom, und die Belagerung SyrakusenS durch M»''celluS waren die Folge davon. Erst im dritten Jahre, »^vielfältigem Verlust der Römer, (großentbeils durch Archiv"des Maschinen und Bremispiegel (?) veranlaßt) ging die StKdurch Sturm über, und erlitt ein trauriges Schicksal. Ganz 'cilien wurde jetzt eine Römische Provinz. ^
Auch Sardinien, wo anfangs die Karthager mit Erft^gestritten, wurde von Manlius wieder gewonnen. §
In Macedonien hatte Philipp H. bald nach der canne»'fischen Schlacht mit Hannibal ein Bündniß geschlossen. Doch st'^Hannibal davon geringe Frucht; denn die Aetolier beschäftig" !Philipps Waffen. Daher schloß er wieder Frieden mit Rom- ^
Ernsthafter war der Krieg in Spanien. CnejuS Scip' ^