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Erster Band. Alte Welt.
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Zum Lohn seines Bubenstücks wurde Kallikrates — erhatte die Liste jener Patrioten verfertigt — Bundeshanpt derAchäer. Der Abscheu des Volkes lag auf ihm, aber Furcht vorRom erhielt die Ruhe.

Endlich entbrannte die Flamme des Hasses. Der abermaligeAbfall Sparta's vom achäischen Bund und Roms herrische Ein« ^Mischung gab dazu den Anlaß. Doch zögerte jetzt Rom, indemes so eben in Afrika zur Vertilgung Karthagv's, und in M§- -cedonien zur Stillung eines Aufruhrs kämpfte. Denn die Mmcedonier hatten den Andriskus, der sich für Perseus Sohn aus-gab, mit Freuden als König erkannt (3835). Der Krieg schienso wichtig, daß O. Metellus, der ihn siegreich endete, mit ei-nem Triumph und dem Ehrennamen Macedonicus belohnt !ward. Derselbe schlug die Achäer, welche indessen mit mehrMuth als Klugheit den Kampf begonnen. Ihr Feldherr Krito- ^laus tvdtete sich Selbst. Aber Diäus, sein Nachfolger, setzteden Widerstand als Verzweifelnder fort. Doch vergebens stritt !er auf der Korinthische» Landenge, der alten Griechen würdig-Dem Stärkern verliehen die Götter den Sieg. Diäus, unter denTrümmern des fallenden Vaterlandes, gab sich und den Seinigel'den Tod. Mummius, Metellus Nachfolger, rückte vor Konnt)-Diese ehrwürdige, fast tausendjährige Stadt, eine der Haupt")"den Griechenlands, und die reichste an Kunstwerken, wur^ ero-bert und verbrannt (3838). Alle waffenfähigen Einwoh^ wur-den erschlagen, die andern als Sklaven verkauft, die "nstwerkemeist zerstört, was übrig blieb, nach Rom geschleppt. Ehal-cis auf Euböa, so wie Theben und andere Städ """den ver-brannt. Solche Mißhandlung erfuhr ein Volk, d" Frei-heit in Europa gepflanzt, so vielen Königen a/^st Huldi-gung vieler anderen empfangen, und die Er^/E. seinem Ruhmerfüllt hatte, durch die Hand eines gleichst t^"n und ruhm-begierigen Volkes!! —

Im dritten Jahr der I58te„ Ol»/^/' "" 608ten der Er-bauung Roms, und im 146ten vor/' " Unabhän-gigkeit Griechenlands dieses irau^'/"/' ^ wurde eine Rö-

mische Provinz unter dem Nam