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entfernen, worauf keine Schonung mehr nöthig schien. Der Kon-sul OpimiuS war Gracchus persönlicher Feind. Er ließ sich'wie bei großen Gefahren, durch den Senat die höchste Gewaltertheilen, griff die Bürgerschaft, die es mit Gracchus hielt, mit ^bewaffneter Macht an, und zerstäubte sie. Ueber 5000 Bürgerfielen; unter ihnen Gracchus. Sein Haupt wog Lpimius dem ,Mörder mit Gold aus (3865). Darauf ließ er frevelnd der Ein-tracht einen Tempel errichten, während die Gegenpartei noch im-mer verfolgt, und was die Gracchen gebaut hatten, triumphirend ^eingerissen ward. Aber das Volk bewahrte die Bruder in dank-barem Andenken, errichtete ihnen Statuen, und nannte sie Mär-tyrer der Freiheitsliebe. Opimius, der nachmals wegen Beste-chung verurtheilt ward, starb in tiefster Verachtung.
Der Damm war gebrochen. Gewalt trat an die Stelle desGesetzes. Die Heiligkeit des Tribunals war in dem ältern Grac-chus, und in seinen und seines Bruders Anhängern jene des Le-bens der Bürger verletzt worden. Roin ging einer schrecklichenZeit entgegen.
Auch während der Gracchifchen Unruhen hatten die Römernach Außen gekriegt. Ein großer Theil des südlichen Gal-liens, bis gegen die Pyrenäen, wurde in verschiedenen Züge»erobert, die Saluvier, Allob roger, Arve rn er und andereVölker daselbst besiegt, und die Kolonie disrdo Nartius (Narbv»-ne) angelegt. Auch wurden die Bale arischen Inseln durch O-Metellus (des Macedonicus Sohn), und durch L. CäciliusMetellus die Dalmatier unterworfen, endlich auch gegen dieScordiscer in Thracien mit abwechselndem Glück gekriegt.
Der Krieg des Iugurtha und der Cimbreir.
Jetzt übertönten zwei besonders wichtige Kriege, der des Ju-gurtha, und jener der Cimbren, eine Zeit den Parteienkanipf'aber sie nährten zugleich den innern Brand, und legten den Grünszu einem schnellern Ausbruch.
Nach Massiniffa's Tod theilte Rom die Erbschaft des Königsnach Gutdünken unter dessen Söhne, und die Numidischc"