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Erster Band. Alte Welt.
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Prinzen kamen von nun an in Abhängigkeit. Daher, als unterden Enkeln Massinissa's Streit entstand (3865), und Jugurthaeiner derselben, von seinen Vettern Einen todtste, den Andernvertrieb, Rom unbedingt als Richterin auftrat. Aber Jugurthadestach den Senat und dessen Kommiffarien, und todtste nun auchden Rivalen, der nach Rom geflohen. Zwar wurde ihm nun,auf des Tribuns C. Meinmins Betreiben, der Krieg angekün-det; aber Jugurtha behauptete sich noch eine Reihe von Jahrenhegen DolkSbeschlüsse und Kriegsheere durch Bestechung der Häup-ter; ja er war frech genug, selbst nach Rom zu gehen, und dortNoch einen dritten Verwandten zu morden. Endlich (3874) wurdeO. Metellus, der Sieger Macedoniens, gegen ihn gesandt, einunbestechlicher Mann und großer Feldherr. Jugurtha, wiewohlauch im Kriege geschickt, konnte diesem Gegner nicht stehen, undfloh, nach verschiedenen Niederlagen, zum Mauretanischen Kö->ng Bvchus, dessen Eidam er war.

Aber der Ruhm der Beendigung des Krieges wurde Metel-lus durch C. Marius entrissen, einen der merkwürdigsten Män-ner in RvmS Geschichte. Er war zu Arpinum, von niedrigemStande geboren. Ohne Vermögen, ohne Erziehung, ohne Wissen-schaft , bloß durch soldatisches Verdienst und eine rauhe Größedes Charakters hervorragend, machte er durch tapfere Thaten sei-nen Namen im Heere berühmt, und in der Stadt durch populäreGrundsätze. Als Tribun rechtfertigte er durch seinen Eifer dasvertrauen des Volkes, und sein Gönner Metellus, der ihn als^gat nach Numidien nahm, erkannte die Wichtigkeit seinerbleuste. Aber Marius verdrängte seinen Wohlthäter durch Ver-unglimpfung beim Volke vom Kommando, welches Er dann selbstuls neugewählter Konsul übernahm (3877).

Durch große Schlachten und die Eroberung der stärksten Fe-Hen brach Marius die Macht des vereinten Numidiens undMauretaniens. Bvchus lieferte den Eidam an die Römer"us. Sulla, Marius Quästor, bewirkte solches, und von da an^arf Marius seinen Haß auf Sulla. Bvchus bekam jetzt einen^beil von Numidien, einen andern behielt Rom, ein dritter wurde

noch übrigen Prinzen Hiempsal und Hiarbas verlieben

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