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schränkte» sich die folgende» Kaiser, nach den glücklichsten Kriegen,auf die Behauptung Südbritanniens (ungefähr */- der Insel),welche sie mühsam, und nur unvollständig, selbst durch Wall undMauer, gegen die Streifereien der Caledonier deckten.
Geschichte der Juden.
Da noch unter Nero der Krieg sich erhob, welcher den jü-dischen Staat und Tempel zerstörte, so werfen wir gleich hier denBlick auf die sckreckensreiche Geschichte.
Herodes , der Würger des Makkabäischen Hauses.König von Judäa, während der Römischen Bürgerkriege jedes-mal der Freund der siegenden Partei, und zuletzt von Augustusmit ansehnlicher Gebietsvermebrung begnadigt, gab seinem ReicheWohlstand und Glanz, stellte den Tempel mit großer Pracht wie-der her, verschönerte Jerusalem und viele Städte beS Landes. Erstarb im zweiten Jahr unserer Zeitrechnung.
Seine drei Söhne, Archelaus, Philipp und Antipas,theilten das Land nach Augustus Ausspruch. Doch verfuhren dieRömer darin bereits als Herren, biS der lobenswürdige HerodesAgrippa, ein Enkel des großen Herodes, durch Cajus undClaudius Gunst wieder den ganzen Staat zur eigene» Verwal-tung als König erhielt. Nach seinem Tod (44) hörte der Scheinder Selbsiständigkeit wieder auf. Römische Statthalter regiertendas Land, wiewohl man dem jüngern Agrippa einen kleinenTheil prekarisch überließ.
Bei aller Unterdrückung durch Waffen und Machtsprüche hat-te« doch die Juden seit langer Zeit in Rom selbst eine wichtigeRolle gespielt, als Mäkler, Wechsler, Kaufleute, oder auch alsZahlreicher Pöbelhaufe, dessen Geschrei und Arme listige Partei-häupter benutzten: Im Ganzen waren sie von den Römern gehaßt,^ll'st verachtet, aber ihr Geld lockte zu Plünderungen an. Fort-währende Erpressungen der Statthalter vermehrten den Wider-wille» der Juden gegen das römische Joch. Alte Weissagungen
*w>r einem kommenden Messias nährten die Hoffnung der Be-
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