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Erster Band. Alte Welt.
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verschaffte ihrem 14jährigen Enkel, dem syrischen Sonnenpriester,Avitus Bassianus Heliogabalus den Thron , welchen erdurch unsägliche Ausschweifungen und Laster schändete- Die Prä-torianer befreiten die Welt roN ihm, und riefen seinen Verwand-ten, den edlen und liebenswürdigen Alexian (Alexander Se-verus) zum Kaiser aiis (222). Aber auch ihn tödtetett dieSoldaten (236).

Maximinus, ein Thrazier bon Geburt, in seiner Jugendein Viehhirt, nachmals durch Leibesstärke und Tapferkeit im Heereberühmt, war das Haupt der Verschworenen» uüd wurde als Im-perator erkannt. Sein Talent war Morden und Rauben, daser an Bürger« wie aN Feinden übte. Gegen ihn wurden inAfrika der alte Gordianus uNd sein Sohn, in Rom vomSeNat Pupienus und Balbinus, Männer von hohem Ver-dienst, zu Kaisern erkoren. Aber Gordianus erschlugen Maximi-nus Freunde, die vom Senat erwählten Kaiser wurden durch diePrätorianer getödtet, und auch Max im in fiel in einem Aufstandseiner Soldaten, worauf der Enkel Gordian den Throck erhielt(258). Er focht mit Gluck gegen Perser und Gothen, underregte schöne Erwartungen. Aber Philipp, der Araber, Prä-sectns Ptätorio, stürzte ihn vebrätherisch in den Tod unter demGetümmel der Gothenschlächt ^). Dasselbe widerfuhr diesemdurch den Statthalter Pannoniens, den edlen Messius Decius(25o), welcher nach Jahresfrist in einem Krieg gegen die Gothe»burch Verrätberei des Trlebvnianns Gallns blieb-

Gallus und noch zwei andere Kaiser starben nach einandergewaltsam, worauf die Soldaten den Licinius ValeriusMit dein Purpur bekleideten (25Z). Dieser zog gegen die Per-ser, welche den Orient verwüsteten, fiel in Gefangenschaft desKönigs Schapur (261), und litt nach dreijähriger Mißhand-lung einen schrecklichen Tod- Dessen kümmerte sich Gallien »s,sein Sobn, so wenig als der öffentlichen Noth, Und genoß der^ust, während von allen Seiten die Barbaren in die Provinzen

") 244. Im vierten Jahre seiner Thronbesteigung feierte Philipp dastausendjährige Jubelfest von Rom.

Rotteck. A. Weltg. I-

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