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Erster Band. Alte Welt.
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netischen Charakteren der Körpergestalt und der Sprache;durch die Natur — leider nicht durch Eintracht! — ein Bru-dergeschlecht *).

Wir reden hier bloß vom eigentlichen Teutschland, dies-seits Scandinavien und der Weichsel, und werfen nur einen all-gemeinen Blick auf das bunte Gemisch vereinzelter Horden, wel-che allda sich herumtreiben, und meistens erst später, da sie un-ter einander in bleibende Verbindungen traten, die Gestalt vonVölkern annehmen. Tacitus theilt die Germanier in Jn-gävonen, Jstävonen und Hermioueu. Die Ersten wohntenin Nordwesten, die Zweiten längs des Nheins, die Letzten iminnern Teutschland. Aber Plinius führt noch die Bastarnerin Südosten, und die Vindiler in Nordosten als Hauptnatio-nen auf.

Zu welcher von diesen Völkerklassen alle einzelne Stämmegehört haben, darüber herrscht bei den Gelehrten mannigfaltigerStreit. Aber so viel ist erkennbar, daß nicht nur zwischen denStämmen, sondern auch zwischen den Hauptnationen (wenn eserlaubt ist, eiue Menge nicht politisch, sondern nur geographischverbundener Stämme eine Nati on zu nennen), eine beständigeEifersucht und Zwietracht herrschte, welche sich, insbesondere zwi-schen den Völkern Nord- und Südteutsch! ands, schon frühegegenseitig blicken ließ, und eine Hauptursache fast alles überGermanien gekommenen Unheils wurde.

Unter den einzelnen teutschen Völkerschaften bemerken

wir:

") Von der Benennung Germanen — welche die Römer von denTeutschen brauchen — gibt es verschiedene Ableitungen. Wahrschein-lich ist sie eines mit Wehrniannen oder Wasfenmänuer, ei-nem Ehrennamen, mit welchem die Teutschen groß thaten. DerName Tuisken, Tui ök o neu und T eutonen, ist von histori-schen oder mythischen Personen abgeleitet.

Die auf das linke Rheinufer übergegangenen Teutschen gehörennicht mehr zum freien Teutschland, und sind in dem Etrom dergallischen und römischen Geschichte begriffen. Doch wollen wiraus ihnen die Triboccer im Elsaß, die Vangione» um