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Erster Band. Alte Welt.
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Die Nördlichen Friesen (die Nachbarn der Bataver), diewilden Bruc lerer (an der Eins), östlich an ihnen die dürft!'gen aber freiheitliebenden Chancen, die mächtigen Sikambrer(um die Lippe und Sieg), die tapfern Catten (Hessen) undHerrmanns Volk, die Cherusker (im Braunschweigischen)werden oft genannt. Aber über alle berühmt wurde der NaMtder Sueven. Die meisten Völker zwischen der Elbe und derWeichsel, und weit nach Süden hinab, gehörten zum Suevi'scheu Bund. Die -Seinnonen (in derLausitz und B r a n d e»'bürg) wurden darunter als die edelsten geachtet. Die Lo»'gebärden (die westlichen Nachbarn der Semnonen), die An'geln, die Fosi, die sich nachmals unter den Sachsen verloren,(bis gegen die Weser hausend), die Völker der CimbrischeUHalbinsel, die Rugier (in Pommern), neben ihnen die Her»'ler, selbst die Vandalen (eine Menge verbundener Stämme ander Ostsee) die Burgunder (im Westpreußen), und vieleandere werden für Sueven gehalten. Lange, geflochtene Haar'zöpfe, mehr aber ein glänzender Kriegsruhm, zeichneten die Sueve»aus. Später blieb der Name der Sueven vorzugsweise den in'ssüdliche Teutschland vom Lech bis zum Rhein (Schwaben)eingewanderten Stämmen. Die Allemannen, welche vom drit'ten Jahrhundert an vorkommen, waren meistentheils Sueve».Noch merken wir die Hermenduren (zwischen der Saale undElbe), die Markomannen (das suevische Grenzvolk, anfangsam Rhein, dann in Böhmen) und die Quaden (in Mäh'ren und Oesterreich) an. Der mächtigen Gothen, welcheaus dem südlichen Schweden sollen gekommen seyn, dann desgroßen Bundes der Franken am Rhein, und anderer späterauftretender Völker oder Völker-Vereine werden wir zu gehörig^Zeit gedenken.

Von der Cimbrischen und Teutonischen Wanderung

Mainz, die Trevirer im Trierisch en, weiter unten die T»nS'rer (im Liitti chischen), die wichtigen Bataver, und die t«'psern Nervier (bei Cambray) nennen. Die Ubier (bei Cöll>>)Hamen erst später herüber.