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r i u s Reich gehörte».! Alefander L> everns, bei solcher Gefahr,ruckte mit drei Heeren gegen die Perser. Der Krieg war blutig,beiderseits verlustvoll, doch ohne Entscheidung.
Artaxerxes, der Stifter, der kraftvolle Beherrscher undweise Gesetzgeber des (mittlern) PerserreicheS, starb nach zwölf-jähriger Regierung (258).
Sein Sohn Sapor I. unterwarf sich Armenien, auf des-sen Thron eine Nebenlinie des Ar sac i di ich en Hauses saß, undschreckte den ganzen römischen Orient. Valerianus zog gegenihn, wurde umzingelt und gefangen (260). Das stolze Antio-chie», mit vielen andern Städten, erfubc eine schreckliche Verhee-rung; viele blühende Länder wurde» zur Wüste gemacht. Aberdes Palmyrenischen Odenatus Tapferkeit und Glück nöthigtenSapor, zurück über den Eupbrat zu gehen.
Ueberhaupt war die Persische Kriegsmacht mehr zur Ueber-schwemmung der Länder als zu deren Behauptung geschickt. DiePerser verstanden die Belagerungskunst und jene der Befestigungnicht, und hatten keine regelmäßige Taktik. Ein großer Troß er-schwerte die Bewegungen so wie die Verpflegung der Heere, undin Gebirgsgegenden vermochten sie gar nichts gegen die abend-ländischen Völker.
Die Ueberlegenheit der römischen Waffen wurde vorzüglichin dem Kriege Diokletians sichtbar. Armenien» welches denvon Roin geschützten Arsacidischen Flüchtling Tiridates alsKönig ausgenommen, zog die Rache des Perserkönigs auf sich,und, nach Wiedereroberung des Landes, drohte Narses den Be-schützern des Rebellen. Diocletian sandte den feurigen Galeriusmit einem starken Heer nach Mesopotamien. Im ersten Feld-zug stritt dieser unglücklich, im zweiten glücklich wider die Per-ser. Der gebeugte Narses bat um Frieden, und erhielt ihn gegenAbtretung von Mesopotamien und von fünf Provinzen jen-seits des Tigris, worunter das merkwürdige Gebirgslandbarduene. Tiridates bekam Armenien, unter römischerHoheit (297).
Vierzig Jahre währte dieser für Rom so glorreiche Friede.Aber S ap o rll. übte Vergeltung. Zwei und siebenzig Jahre dauerte