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beweisen scheinen — bis Chili gezogen. Diese Bewohnereines der südlichsten Theile von Amerika, wie Esguimaux i,ntiefsten Norden, zeigen nämlich die auffallendste Ähnlichkeit mitden Samo jeden, während der vorherrschende Charakter allerandern amerikanischen Volker der mongolische ist. Es magübrigens dieses Geschlecht der Esguimaux auch in westlicherRichtung nach dem Noroosten Amerikas gekommen seyn, so wieNormannische Abenteurer denselben Weg dahin in spätererZeit gefunden; und nichts bindert die Annahme, daß auch andereeuropäische und auch afrikanische Schwärme, daß auch Ei-ne fische und Malayische Seefahrer, in verschiedenen Zeiten anverschiedene Punkte des neuen Kontinents getrieben, durch ge-sonderte Fortpflanzung oder durch Vermischung mit den Einge-borenen den Grund zu einigen der auffallendsten Varianten indem sonst gleichförmigen Gemälde der amerikanischen Stämmegelegt haben.
Zustand der, Amerikaner zur Zeit der Entdeckung.
Bei der Schilderung des Zustandes der amerikanischenVölker zur Zeit ihrer Entdeckung ist nothwendig, jenen derganz wilden, welche die weitaus vorherrschende Masse bildeten,von dem einiger weniger, die auf der Bahn der Civilisationbereits mehrere Schritte gethäü hatten, wohl zu unterscheiden.Sowohl die Züge jener Wildheit, als der ganz eigenthümlicheCharakter dieser'Civilisation mögen hiev eine flüchtige Würdigungfinden. n.
Im Allgemeinen erblicken wir zur Zeit der Entdeckung Ame-rlka's, durch die vereinte Wirkung der klimatischen Einflüsse unddes Mangels chv Anbau, die Reue seiner Eingebvrntn körperlichschwach, trag, großer oder anhaltender Krastäußerüiig unfähig,und lelbst in denjenigen Lebenstrieben, welche sonst' allenthalbendie heftigsten sM>, zumal in der Geschlechtsliebe, verglichen mitden Bewohnern des alten Kontinents, auffallend kau und unver-mögend; doch dabei, je nach Umständen und Lebensweise, dieje-nigen Sinnwerkzeuge, auf deren Dienst, bei dem Mangel geisti-ger Ausbildung und gesellschaftlicher Anstalten, die'Erhaltung des