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stensclaven, welcde nach Ueberwältigung ihrer Wachen sich der Ci-tadelle bemeistert hatten, bewirkten so schnelle Eroberung. Jetzteilten sie, beschenkt vom Kaiser, jeder in seine Heimath zurück^und verkündeten den Ruhm ihres Erretters durch die europäischenLänder. Mnlei-Hassan, wieder eingesetzt in sein Land, mußtesich als spanischen Vasallen erkennen; auch blieb Goletta deinKaiser.
Dritter und vierter Krieg.
Während Karl auf so glorreiche Weise wider den Erbfeinddes christlichen Namens und der europäischen Gesittung stritt, warsi'in, dießmal «»ritterlicher Rivale, Franz, von neuem in Ita-lien eingefallen. Schon früher hatte Franz zur Ausführung sei-ner, zu Cambray bloß wegen Ermattung aufgehobenen, Planesich, wiewohl erfolglos, uin Verbindungen beworben. SeinenSohn Heinrich vermählte er (1553) mit Kleine ns des VU.Nichte, Katharina von Medicis, der nachmaligen GeißelFrankreichs; aber der baldige Tod des Papstes, und die abholdeGesinnung seines Nachfolgers, Pauls Uk-, vereitelten die ge-hoffte Flucht solcher Verbindung. Den König Heinrich VM.von England, obwohl er im Zerwürfniß mit Karl wegen seinerEhescheidung von dessen Muhme (Katharina von Arragonie»)stand, hielten näher gelegene Hans- und Reichsinteressen vonwirksamer Theilnahme ab; und die Schmalkaldischen Bun-desverwandten in Teutschland, welche Franz zum Beistand auf-forderte, konnten nicht Freunde eines Königs seyn, welcher seineeigenen Unterthanen, wenn sie zu Gunsten der Reformation sicherklärten, aufs unmenschlichste behandelte; sie konnten auch nichtanders als den Monarchen verachten, welcher — der aller-christlichste genannt — mit dem Türkischen Sultan gegendas erste Haupt der abendländischen Christenheit, und den Be-schützer der von ihm selbst sclavisch verehrten römischen Kirche,sich förmlich alliirte (l556).
Demnach blieb Franz auf seine eigene Kraft und auf dieHilfe Solymans beschränkt. Der König brach in Italien, besetzte^avoyen und Piemont (wozu die Verwandtschaftsrechte sei»