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Im Augenblick der dringendsten Gefahr vor dein schwedischen Ein-bruch (Dez. 1701), ward K. August vorn Reichstag aufgefordert,seine Sachsen aus dein Reiche zu schaffen, und keine Russe"darin aufzunehmen. Aber das Polnische Heer allein, schlechtgeregelt, schwach, ja selbst durch Parteiungen zerrissen, war nichtvermögend zu widerstehen.
Indessen ruckte Karl aus Litthaucn nach Polen, Freund-schaftsversicherungen für die Republik in Manifesten vor sich be-tragend, ja, ihr Schuh anbietend gegen die Gewaltherrschaft ihresKönigs. Geheime Unterhandlungen begannen. Karl zog ohn»'Widerstand in Warschau ein (14. Mai 1702), und erklärte balddarauf, er werde der Republik nur alsdann den Frieden gebe»,wenn sie einen andern König wähle. August ruft seht eilig sei»»'Sachsen herbei, sammelt die wenigen, treu gebliebenen polnisch»'"Truppen, und wagt bei Clissow gegen Karl die Schlacht. Erverlor sie (9. Iul.), worauf auch Krakau erobert ward. Ei"Reichstag, nach Warschau (1703) von dein Primas zustimme"'berufen, erklärt nach einigem Zögern August des Thrones verlu-stig, und wählt an dessen Stelle (1704, 12. Iul.) den Wopwode"von Posen, Stanislaus Leözinskp, zum König. Verge-bens rafft August neue Truppen zusammen, und überfällt selbstWarschau. Karl, welcher indessen Leinberg erobert hatte,kehrt eilig nach Warschau zurück, und zerstreut das sächsische Heer-Die Trümmer desselben, unter dem Feldherren Schulenburg,entkamen jedoch durch einen meisterhaften Rückzug »ach Sackst'"-
Bald darauf fand Stanislaus Krönung in Warschau st"^(1705, 4. Okt.). Aber durch das ganze Reich wüthete Partest'»-kampf, und tönte barbarischer Kriegstärm.
Eine abermalige Niederlage der Sachsen und Russen l'»"Fraustadt (1706, Febr.) befestigte die Herrschaft SchwedensPolen. Aber Unmenschlickkeit befleckte die Lorbeern des schweb''scheu Feldherren Rehnschöld. Anderthalbtausend Russen, ivelck»knieend um ihr Leben baten, ließ er einige Stunden nackGefangennehmung todten.
Karl, wiewohl fast des ganzen Königreiches Herr, ließab von seinem Gegner, und zog seht durch Schlesien und d>»Lausih nach Sachsen, unbekümmert um die Drohungen b»
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