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Kaiserin. Sie aber versprach, des unglücklichen Alexei Sohn,Peter, zuin würdige» Reichserben zu bilden, die Anhänger desHauses Romanow also beruhigend.
Nur zwei Jahre währte Kathariueus Herrschaft. Sie führtedieselbe mit Klugheit und Kraft. Rußlands Ansehen im Auslanderlitt keine Verminderung, ja es vergrößerte sich das Reich durchneue Eroberungen in Persten. Bei der damaligen TheilungEuropa's zwischen der Wiener- und der Hannöverischen Allianzergriff Katharina die Partei Oestreichs, wozu Fürst Menczi«kow, meist aus persönlichen Gründen, sie bestimmte. Katharinastarb im acht und dreißigsten Jahre ihres Alters an den Folgenübermäßigen Sinnesgenusses, zumal des Weines. Ihr letzterWille gab dem Enkel Peters das Reich, und empfahl sthin dieVermählung mit Menczikows Tochter.
Peter U., Alexiewitsch, war noch unmündig. FürstMenczikow sollte bis zur Großjährigkeit.des Czaars die Regent«schaff führen. Aber sein Stolz empörte die Moskowitischen Gro«ßen. Die Verlobung seiner Tochter mit dem zwölfjährigen Ka''ser versprach das Reich in sein Haus zu bringen, und in densel«den Tagen stürzte ihn der junge KnäS Dolgorouky, desCzaars Jagdgefährte und Liebling. Menczikow ward seinerWürden, ward seiner Schätze beraubt, und mit seiner Familie nachSibirien verwiesen (1727, Sept.). Menczikow indessen zeigtesich durch Standhaftigkeit »och größer als sein Unglück.
Diese Hof - Revolution ward daS Reich kaum inne. DieVerwaltung ging in den gewohnten Formen, und der Czaar ist'horchte jetzt den Dolgorouky's, wie früher Menczikow. Ei»eDolgorouka war dem Kaiser verlobt, als der durch Vergnu'gungen geschwächte Jüngling starb (1730, 2y. Jan.).
Abermal war das Reich verwaist. Die Großen desselben ist«dachten, diesen Umstand zur Beschränkung der Kaisermachtnützen. Also ward beschlossen, die Tochter von Peters lH. BruderIwan, Anna Jwanowna, verwittwete Herzogin vonland, zur Kaiserin auszurufen, wofern sie zuvor eine Wahlkap''tulation unterschriebe. Diese Kapitulation besagte eine Theilestder Gewalt zwischen der Kaiserin und dem höchsten geheimen Rath-Ohne des Letzten Bewilligung sollte weder Krieg noch Frieden g*«