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Glossen, keine Steuern ausgeschrieben, keine Domaine veräußert,seine wichtige Bedienung vergeben werden.
Anna unterschrieb. Aber kaum hatte sie Besitz genommenvoin Thron, als sie den Vertrag zernichtete. Die unuunchräiikteMacht wurde wieder hergestellt, den Urhebern der Wahlkapitula-tio» <— verziehen.
Die Kaiserin Anna trat von den Persischen Eroberungen deSgroßen Peter eine Provinz, Ghilan, an Schah Nadir, den-^braunen, wieder ab; die übrigen, Daghestan und Shirwan,verließ sie wegen der Einfälle der Krim'schen Tartaren.
Dieselbe Anna unterstützte den Kurfürsten August von Sach-en in seiner Bewerbung um den Polnischen Thron. Bald dar-auf führte sie Krieg gegen die Pforte. '
Aürkettkrieg.
Sultan Achmed IH- war im Jahr der Erhebung Anna'Sdoni Thron gestürzt worden durch eine Empörung der Janitscha-den, welche seinen Neffen Mahmud H. aus den Gefängnissendes Serails hervorzogen, und zum Herrscher ausriefen. Achmedverkümmerte in demselben Gefängniß.
Wider Mahmud waffnete Rußland wegen Grenzverletzun-gen und weil Annens Liebling» Ernst von Birvn, Herzog vonKurland, den gefürchteten Münnich, gern vomHofe entfernte.Münnich, ein Niedersachse, in den teutschen Heeren unter Eu-und Marlborvugh gebildet, Nachmals aber in polni-schen, schwedische», endlich in russischen Dienst übergetre-war schon unter Peter l>l., der alle Talente hervorzog, zulKvßem Einfluß gelangt. Noch hoher stieg er unter den folgenden^gierungen. Seine Thätigkeit war ohne Grenzen, aber auchseine Härte. Die Barbarei seines HeereS bändigte er durch nochlaßere Barbarei. Dadurch besiegte er die Türken, und erfüllte^ weiten Steppen am schwarzen Meer, alles Land von der un»Donau bis zum Don, mit Leichengeruch, ganz Europa^ grauenvoller Bewunderung.
Schon im ersten Feldzug (1756) überschwemmte das russischedix Krim. Aber Feindesschwert und Seuchen todte«