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Durch diesen Frieden würd der Frankfnrter.Verein aufge-löst. Die Franzosen räumten das daierische Land, und Pfalz undHessen suchten ihr Heil unter dem Schilde der Neutralität.
Aber die Königin, ermnthigt durch ibr Kriegsglück, hattein Warschau (1745, 8. Fan.) eine Onadr n ple-Allianzmit England, Holland und Sachsen geschlossen zur Wieder-erobernng Schlesiens, und etwa auch zur Wegnahme einigeraltbrandenbnrgischen Länder. Aber das verbundene östreichisch-sächsische Heer, welches in Schlesien eingebrochen, wurde beiHohenfriedberg völlig von Friedrich geschlagen (1744, 4tenJnn.), worauf dieser Böhmen von neuem überschwemmte. Ein 'zweiter Sieg, bei Sorr (50. Sept.) über den Prinzen Karl er-fochten, befestigte das Uebergemicht seiner Waffen. Bald brachder König von zwei Seiten in Sachsen ein, schlug bei Kessels-dorf (15. Dez.) den sächsischen Feldherrn Rntowsky auf'sHaupt, und eroberteDres d en. Jeht bequemten sich Oestreich undSachsen, den Frieden in Dresden selbst ohne Verzug (25. Dez )auf der von Großbritannien früher vorgeschlagenen Grundlage zuschließen. Preußen blieb nach demselben im Besitze Schle-siens, so wie der Breslauer-Vertrag dasselbe ihm zugesichert;und es erhielt von Sachsen eine Million Thaler, die StadtFriedberg und das Dorf Schidlo mit dem beiderseitigenOderzoll.
Vollen Trost und glänzenden Ersah für die in Böhmenerlittenen Unfälle gab Marien Tberesieu die zu gleicher Zeit'glücklich zu Stande gebrachte Wahl' ihres Gemahls zum teut-schen Kaiser. Zwar protestirten Pfalz und Brandenburg !gegen die Vornahme derselben, und verließen Frankfurt. Gleich'wohl fand die Wahl statt, und fiel auf Franz Stephan, Groß'herzog von Toskana (1745, 13. Sept.). Maria Theresia,in stolzer Freude ihres Herzens, kam selbst nach Frankfurt, uu>Zeugin der Krönung ihres Gemahls zu seyn (4. Okt.). DiefftTag des Triumphes rächte sie an ihren gedemüthigteu Feinden-
Der Widerspruch Brandenburgs wurde durch den bat^darauf geschlossenen Dresdener Frieden gehoben. K. Fried'rich erkannte darin Franz Stephan als Kaiser und die