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Oestreich» überfielen einen Heerhaufen von 11,000 Mann, wel-chen General Fink befehligte, bei Maxen mit so überlegenerMacht, daß das ganze Korps sammt acht Generalen sich gefan-gen ergeben mußte. Doch auch nach so großem Verlust behaup-tete Friedrich den größeren Theil SachsenS, und erpreßte vondem unglücklichen Lande Geld, Lebensrnittel und Soldaten.
Gegen die Franzosen stritten der Herzog und der Erbprinzvon Braunschweig ruhmvoll wie in den vorigen Feldzügen undmit gleich abwechselndem Glück.
Die Schlacht bei Bergen (13. April), welche Broglio ge-gen den H. Ferdinand gewann, und der Besitz Frankfurtsgaben den Franzosen auf einige Zeit die Oberhand. Aber derglorreiche Sieg des Herzogs bei Minden (1. Aug. 1759), wel-chem mehrere andere folgten, entriß ihnen völlig den früherenGewinn, und zwang sie zur Räumung fast aller den Worten ge-hörigen Länder,
Fortsetzung,
Neue Leichenhügek und gleich wenig Entscheidung brachte das1760ste Jahr. Der General London rieb bei Lands Hut einpreußisches Armeekorps unter Fouguet theils auf, theils nahmer es gefangen (1760, 23. Juni). Die Eroberung von Glazwar die Frucht dieses Sieges. Die Fortschritte Londons inSchlesien riefen Friedrich dahin. Auch Soltikow undDarin bedeckten jetzt mit ihren Heerschaaren das unglückliche Land.Aber die Uneinigkeit der feindlichen Heerführer gab Friedrich denVortheil. Der König stürzte mit Uebermacht auf den in getrenn-ter Stellung bei Liegnitz (15. Aug.) harrenden London. Einvollständiger Sieg krönte diesen Angriff; der König war wiederüberlegen im Felde.
Ein abermaliger Zug der Russen und Oestreicher nachBerlin kostete zwar diese Stadt eine starke Brandschapung undihre Umgebung manche Kriegsnoth; aber vor dem herbeieilendenKönig flohen die Feindesschaaren schnell nach Sachsen und Pole».
Jetzt zog sich das Gewitter nach Sachsen. Friedrich/Werth von dessen Besitze kennend, wagte darum »och eine große