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oberte gab Rußland zurück; zugleich versprach es, den Friedenmit Schweden zu fördern. Bereitwillig nahm auch diese Machtdenselben an (12. Mai 1762), sich mit dem vor dem Kriege ge-wesenen Stande begnügend.
Nicht nur Frieden, auch Bündniß schloß Peter mit Fried-rich (Juni), wornach 20,000 derselben Russen, welche bisher alSHilfstruppen Oestreich zu Seite gestanden, unter Czernitschefin's Lager des Königs zogen. Zwar verließen sie dasselbe wieder,als Katharina H., welche durch eine plötzliche Revolution denThron ihres unglücklichen Gemahles bestiegen, die Allianz wider-rief, bloß den Frieden bestätigend; aber auch ihre kurz dauerndeHilfe hatte wesentlichen Vortheil gebracht, und ohne dieß sahPreußen, als jetzt von zwei Feinden befreit, seine Ueberlegen-heit hergestellt.
Die Oestr sicher zumal empfanden dieselbe. Dann wardbei Reichend ach empfindlich geschlagen (16. Aug. 1762), undhierauf Schweidnitz erobert (9. Okt.). Auch in Sachsen erlit-ten die Oestreichs großen Verlust bei Freiberg (29. Okt.). Siemußten Böhmen, durch preußische Streifzüge verwüstet, und dasteutsche Reich bis an die Donau von preußischen Parteigängerngebrandschatzt sehen.
In den Rhein- und Weser-Landen blieb das Waffenglückim Gleichgewicht; keine Entscheidung, nur Leichenhügel waren dieFrucht dieser Kämpfe. Der Friedensruf, der jetzt ertönte, endeteden unseligen Streit.
Solcher Ruf aber war meist die Folge des Waffenglückes,welches die Britten gegen Frankreich zur See, und in alle»Welttheilen gehabt.
Zwar beim Anfang des Krieges hatten sie unter Braddokeine Niederlage am Ohio erlitten (1755, 8. Juni). Auch hatte1756 der H. v. Richelieu die Insel Minorka erobert. Aberbald änderte sich das Glück. Die Engländer eroberten in Ju-die» Chandernagor (1757, 27. März) und in Amerikadas wichtige Louisburg auf Cap Breton (1758. 26. Juli)-
Der große Pitt, welcher um diese Zeit in's Ministeriumgetreten (1758), versvlgte diese Vortheile mit verdoppeltem Eiste,und ärntete auf dem nun glorreich sich öffnenden Wege die durch