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Walpo le's friedliche Thätigkeit für Marine- und Handelssachenlängst vorbereiteten Früchte.
Auf zwei Hauptschauplätzen, in Ostindien und in Nord-amerika, entfalteten die Britten ihre Große. In Ostindieneroberte der Admiral Watson und der gleich kühne als geistvolleLord Clive Calcutta wieder (1758), welches zwei Jahre zu-vor der Nabob Serajah Dowlah der englischen Kompagnieentrissen, und dabei viele ihrer edelsten Mitglieder in der schwar-zen Höhle hatte verschmachten lassen. Von da aus ward in ra-schem Voranschreiten ein großer Theil Bengale ns erobert. DieNabobs wurden Vasallen der Kompagnie. Auch die französischenBesitzungen, mit Pondichery, fielen in der Britten Gewalt.Unermeßliche Schätze stürmten vom Ganges und von den in-dischen Meeren in Englands Schooß.
Gleich glücklich ward in Amerika gestritten. Durch Er-oberung von Louisburg hatte Canada ein mächtiges Bollwerkverloren. Admiral Sa anders und der junge, heldenmüthigeJames Wolfe drangen auf und längs des St.Daurenz-stroms siegreich in das weite Land. Quebek wurde eingenom-men. Im folgende» Jahr fiel auch Mo ntr eal. Ticond erag o,Crownpoint, das Fort Niagara waren schon früher gefallen;alles wich der brittischen Macht. Ganz Canada ward erobert.
Auch in Westiudien war der Britte siegreich. Guadelou-pe (1759) und später auch Dominique, das reiche und starkeMartinique (1762), auch Grenada, St. Lucie und St.Vincent wurden erobert.
Kein Welttheil blieb »»betreten von den siegenden Britten.Die französischen Besitzungen in Afrika, am Senegal und aufder Insel Goree fielen schon 1758 in ihre Gewalt.
Aber die empfindlichsten Schläge — und deren Wirkung sichnach allen Welttheilen erstreckte — erfuhr Frankreich in deneuropäischen Gewässern.
So tief herab kam die französische Seemacht, daß, als dieBritten die Insel Belleisle angriffen (1761), die Franzosenvon der benachbarten Küste der Eroberung zusehen mußten, weildie Schiffe mangelten, ihr Heer dahin zu übersetzen.