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der Straße St. Honore), i»id verstärkte sich fortwährend durchden Beitritt neuer Mitglieder — aus dem Volk wie aus der Na-tionalversammlung. Von jenem Kloster empfingen die Vereinig-ten die Benennung der Jakob in er, welche sofort verbänguißreichdurch die Geschichte Frankreichs und durch jene der Welt tonte.Aehnliche Klubs bildeten sich in den meisten bedeutenden Städtendes Reiches, und unterhielten mit jenem zu Paris die innigsteVerbindung in Sinn und Streben.
Den Jakobinern gegenüber standen mehrere Klubs der Ge-mäßigten, zumal jener der „Feuillans," welchen etwas spä-ter Lafayette gründete. Anfangs zwar war die Spaltung nichtweit. Nur wärmer, begeisterter für die Sache der Freiheitwaren die Jakobiner, als die Uebrigen. Aber die Begeisterungging alimälig in Uebertreibung, der reine Eifer in wilde Leiden-schaft über, und der Geist der Gesellschaft, welcher sich mehr undMehr auch Unlautere, endlich auch Bösewichter anschloßen,ward hierdurch gleichfalls bös, gewaltthätig und verbrecherisch.Dasselbe geschah zumal durch eine Rotte wüthender Demagogen,die sich zu einer gesonderten Gesellschaft, von der Baarfüßer-Kir-che, worin sie ihre Versammlungen hielt, die Cordeliers be-nannt, gebildet, endlich aber auch jene zur Vereinigung mit sichbewogen hatte. Unter den Exaltirten machten bereits Marat,Verfasser des „Volksfreundes," Danton und Robespierre(die beiden ersten waren Häupter der Cordeliers) ihre fluchwürdi-gen Namen bekannt.
Gegen die steigende Kühnheit der Jakobiner suchten die Wei-seren in der Nationalversammlung wieder Zuflucht beim König-thum. Also thaten nicht nur Lafayette, die beiden Lametbu. a., sondern selbst der feurige Mirabeau. Derselbe jedochstarb — immer noch populär, obgleich den „Wüthenden" bereit-verdächtig — eines fast plötzlichen Todes (1791, 2. April).
Flucht des Königs- Die Konstitution.
Der König, vor wiederkehrenden Gewittern bang, und täg-lich erneuerten Kränkungen preis, faßte endlich den Entschluß zurFlucht. Mehrere Anzeigen machten solches Vorhaben dem Volke