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Vierter Band. Neueste Geschichte.
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natiker, wie RobeSpierre und Marat, das große Wort. Einneues Blutgericht an die Stelle des Natiönalgerichtshvfes vonDrleans, welcher zu schonenv erschienen, wurde niedergesetzt, dieGuillotine für permanent erklärt. Der König ward in's Ge-fängniß des Tempel thurms abgeführt mit seiner Familie undwenigen Dienern, die man ihm gelassen-(13. Aug.) MehrereTausend, angeblich verdächtige Personen wurden in Kerker gewor-fen, oder in Kirchen verwahrt, woselbst eine wüthende Rotte ja-kobinischen Pöbels, großentbeils von der Marseiller-Bande,ungehindert durch die Autoritäten, sie kannibalisch schlachtete (2—5.Sept.). An 5000 Menschen wurden also gräßlich gemordet; un-ter ihnen die schuldlose Prinzessin von Lamballe, und der Grafvon Montmorin, drei Herzoge von La Rochefoucault undviele Edle mehr. Auch in andere Städte gingen Emissarien ab,»in zu gleichen Gräueln zu ermuntern. Die Nachrichten von demVordringen der Preußen hatten meist solche Wuth entziindet.

Viele Mitglieder der gesetzgebenden Versammlung selbst sahensich vom Mordbeil bedroht. Die Municipalität der Hauptstadtsetzte Proscriptionslisten auf. Die Jakobiner-Rotte von Pariswar das Haupt von Frankreich.

Nach mehreren theils fanatischen, theils — sofern sie Gutesbezweckten — unwirksamen Beschlössen endete die gesetzgebendeVersammlung Mittags den 21. September ihre für Frankreichund Europa verderbliche Sitzung. In derselben Stunde eröffneteder Nationalkonvent die (einige.

Der Nationalkonvent (vom 21. Sept. 1792 bis27. Okt. 1795).

Frankreich zur Republik erklärt. König Ludwig XVI. gerichtet.

Die Wahlen zu dieser neuen Versammlung waren fast allezu Gunsten der jakobinischen oder republikanischen Partei aus-gefallen. Schon in der ersten Sitzung that solcher Geist durchden raschen, einstimmigen Beschluß sich kund (21. Sept.), wodurch