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stillstand, welchen die Oestreicher früher eingegangen, wurdevon ihnen aufgekündet, und mit Ueberinacht drangen die Feindein's französische Land. Schon war die Hoffnung in den Alliirtenentstanden, bei dein anscheinend verlorenen Zustande Frankreichsnicht nur die Revolution zu unterdrücken, sondern überhaupt nachKonvenienz das Gesetz des Friedens zu diktiren.
Weitere Kriegsgeschichte wider England, Holland und Spanien.
Nach einer Reihe blutiger Gefechte, welche' der heldenmüthigeDa in pierre den Oestreicher» lieferte, vertrieben die letzten —Dainpierre hatte die Todeswunde auf dem Schlachtfelds em-pfangen — die jetzt minder wohlgeführten Franken aus den Der-schanzungen von Famars, und schloße» die Grenzfestungen ein.Custine, von der Rheinarmee abberufen, sollte ihnen Einhaltthun, zog aber schüchtern in das „Cäsarslager" hei Cam-brav sich zurück. Schon hatten die Unfälle, die er um Mainzerfahren, seinen Muth gebeugt. Die Preußen und Ossi rei-cher hatten ihn in verschiedenen Gefechte» geschlagen, und bishinter die Lauter getrieben. Mainz wurde jetzt belagert (30.März bis 23. Juli), und nach einer hartnäckigen Vertheidigungmit Kapitulation genommen.
In Norden setzten die Oestreicher, vereinigt mit einemenglischen Heer unter dem H. v. Pork, ihren Siegeslauffort. Cond«, nach dem tapfersten Widerstand, öffnete seineThore (10. Juli). Bald darauf fiel Balenciennes (27. Juli).Das Cäsarslager wurde verlassen beim Anrücken der Verbün-deten, und die Feste Ouesnoy ergab sich (11. Sept.). DieEngländer, unter Pork, trennten sich jetzt vom kaiserlichenHeer, und belagerten Dünkirchen, Koburg aber griff Mau-beuge an.
Auch am Oberrhein stritten die Verbündeten mit glänzen-dem Glück. Die Preußen schloßen Landau ein, und, schlu-gen den Feldherrn Moreau bei Pirmasenz (14. Sept.), dieOestreicher aber und die Ausgewanderten unter dem grauenHelden Wurmser eroberten die für unüberwindlich geachteten