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Vierter Band. Neueste Geschichte.
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die Republikaner ihr« äußersten Kräfte gegen den brittischen Drei«zack an. Nirgends hielten die fränkischen Flotten den Angriff derbrittischen aus. Diese beherrschten mit stolzer Ueber,nacht daSMeer, blokirten Frankreichs Küsten, und sehten ungestört die Schaa-ren der Emigranten an's Land.

Da entsagten die Republikaner dem großen Seekrieg, rüste-ten aber zahllose Kaper aus, welche den brittischen Handel inallen Meeren bedrängten, und dadurch der Kaufmannsnation dieempfindlichsten Wunden schlugen.

Einen reichen Gewinn gab den Engländern der Abfall Hol-lands und dessen Kriegsblind mit Frankreich. Der AdmiralElphinst one eroberte das Borg ebirge der gu ten Hoffnung(1795 , 16. Sept.) mit Kapitulation. Auch in Ostindienwurden Trincvnomale auf Ceylon, mit dem ganzen hollän-dischen Gebiet aus der Insel, sodann die Gewürzinseln, auch Ma-lacca, genommen, in Westindien aber Demerary erobert(1796); endlich in Europa die große holländische Flotte, unterdem Admiral W inte r, auf der Egmonter Höhe (11. Okt. 1797)von Duncan fast zur Vernichtung geschlagen.

Eine neue Kriegsperiode eröffnete der AllianztraktatFrankreichs mit Spanien (1796, 10. Aug.). Der AdmiralCordova, mit 27 Linienschiffen, 10 Fregatten und 70 Fracht-schiffen, lief von Carthagena aus, des Vorhabens, nach Brestzu steuern, um mit der dortigen französischen Flotte sich zu ver-einigen. Aber Admiral Jervis, mit nur 15 Linienschiffen, griff 'auf der Höhe von St. Vincent kühn den überlegenen Feindan, schlug ihn, und eroberte 4 Linienschiffe (1797, 14. Febr.). Diespanische Flotte floh nach Cadix, woselbst Nelson sie einschloß.

. Aber bei allem Glück und Ruhm fiel dennoch der Krieg den *Dritten täglich schwerer, und es sicherte die glänzendste Ueberle-genheit England gleichwohl nicht vor einzelnen Unfällen und schwe-ren Gefahren.

In Folge der Siege, welche Bonaparte 1796 in Italienerfochten, ward Corsica der brittischen Herrschaft entrissen. Esvereinigte sich sogleich mit der französischen Republik (Okt. 1796).

Die allmälig steigende eigene Kriegsgefahr, verbunden mitdem Unglück Oestreichs, bewog endlich die brittischen Minister