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dahin zu eilen. Der Erzherzog Karl zog allmälig seine Haupt-macht wieder nach Schwaben und sodann an den Mittel-rhein, woselbst er einen erneuten Angriff der Franzosen siegreichzurückwies.
Aber in der Schweiz geschah zu derselben Zeit ein entschei-dender Schlag, welcher Frankreich rettete. Massena, gleichlistig als kühn, hatte geeilt, ihn gegen Korsakow und Hohezu vollbringen, bevor der gefürchtet« Souwarow mit ihnen sichverbände. Bei Zürich ward jener, bei Schanis und Utznach dieserangegriffen. Der tapfere Hohe siel am Anfange des Kampfes;sein Heerhaufen ward nach St. Gallen getrieben (25. Sept.),Korsakow aber, nach erlittenem ungeheuren Verlust, floh ge-gen Eglisaii, dann nach Schaffhausen und über den Rheinzurück.
Z» gleicher Zeit überschritt So uwa ro w's Heer, vcmAiroloherziehend, den Gotthard, die Verbindung mit Korsakowsuchend. Alle Höhen und Pässe waren von Feinden beseht, erbahnte blutig sich den Weg.
Als er die Niederlage Karsakow's erfuhr, wandte er seinenSchritt östlich gegen Graubündten, über Klippen und Ab-gründe, dem Mangel und der Mühe preis, und vvin siegtrunke-»en, überlegenen Feind verfolgt. Aber er zog dahin, stolz undunüberwunden, ja den Feind, wenn er sich ihm nahte, mit Lö-wengrimm zermalmend (10. Okt.). Also kam er nach Chur,von wannen er über Vvralberg nach Oberschwaben zog,und allda mit den Trümmern des Korsakow'schen Heeres sichvereinte.
Ein zweiter, schwerer Schlag traf die Koalition in Holland.Ein englisch - russisches Heer von 25,000 Mann ward nach demHeld er in Nordholland überschifft, in stolzer Hoffnung, die Ba-tavische Republik dadurch zum Gehorsain gegen den Statthalterzurückzuführen (Aug. und Sept.). Aber Verspätung durch Saum-sal und widrige Winde, schlechte Anstalt, schlechter Angriffsplanund schlechte Führung machten die große Unternehmung scheitern.Zwar bemächtigte sich die englische Flotte der holländischen Schiffe,aber das Landheer ward bald durch die täglich sich verstärkendeMacht der Feldherren Brune und Daendelö übermannt und