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empfindlich geschlagen. Der russische General Herrmann fielbei Bergen (19. Sept.) mit einigen Tausend der Seinen infranzösische Gefangenschaft. Nicht weniger Engländer theilten innachfolgenden Gefechten sein LovS. Endlich kapitulirte der brit-ische Heerführer, Herzog von Vvrk (18. Okt.), und erhielt dieErlaubniß, den Rest seine« Heere» heimzuführen, unter der Be-dingung der Freilassung 8000 französischer Kriegsgefangener inEngland.
So schmachvoller Ausgang einer Unternehnumg, worauf un-geheure Unkosten verwendet worden, vollendete die ErbitterungK. Paul'S, der schon wegen des in der Schweiz erfahrenenUnglücks, und wegen verschiedener Irrungen mit Oestreich derKoalition abhold geworden. Er trennte sich jetzt von der Koali-tion, alle Vorstellungen Oestreich» schnöde von sich weisend. DerZorn K. Paul'» änderte die Gestalt von Europa. Die Rus-sen zogen in ihre Heimath zurück. Oestreich stand jetzt über-mal allein wider Frankreich. Nur das ohnmächtige teutscheReich blieb ihm zur Seite.
Bonaparte aus Aegypten nach Frankreich zurück. Der 18. Brumaire.
Die Schlachten von Zürich und von Bergen waren ge-schlagen, die Entzweiung der Koalition entschieden, sonach dieäußere Gefahr von Frankreich abgewendet; als unversehens aufdesselben Boden der Mann wieder erschien, welchen die Vorsehungzum Erben der Revolution und zu deren Mörder bestimmt hatte;der Cäsar des neuen Roin, zu dessen Erhöhung alle Ereignissewunderbar sich fügte», welchem gegeben schien, der Beglücker sei-ne» Vaterlandes und Europa's zu werden, und der die Geißelbeider ward durch eigene Schlechtigkeit, wie durch jene der Welt.
Bonaparte, nachdem er Aegvpten erobert, unternahmden Angriff auf Sprien (1799, Febr.). Hier griff er St. Jeand'Acre (16. März) an, die Residenz des Pascha von S»rien,woselbst er aber seines Glückes Grenze fand. Der tapfere Com-«nodore Sidney Smith hatte sich in die Feste geworfen, undleitete deren Vertheidigung. Gleich starrsinnig, als vermessen,setzte Bonaparte zwei Monate hindurch die Belagerung diesesSlotteck, A. Weltg. IV. 10